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Victor Wembanyama lieferte beim Sieg seiner San Antonio Spurs gegen die Dallas Mavericks eine historische Performance ab. Offenbar spielte der Franzose jedoch angeschlagen.

Victor Wembanyama erzielte beim Sieg der San Antonio Spurs gegen die Dallas Mavericks 52 Punkte. Dazu holte er 24 Rebounds und blockte acht Würfe. Eine Leistung, die es in der NBA seit Wilt Chamberlain im Jahr 1969 nicht mehr gegeben hatte. Umso bemerkenswerter ist die Performance, wenn man bedenkt, dass der Franzose offenbar krank gespielt hat.
"Zuletzt habe ich mich nicht gefühlt, ich war eine Weile krank", so der 22-Jährige im Nachgang der Partie. Auf die Nachfrage eines Reporters, ob er auch gegen die Mavs krankheitsbedingt angeschlagen gespielt habe, antwortete er: "Ich bin immer noch krank, aber habe nicht mehr diese Schwäche in den Beinen". Generell habe er sich so gefühlt, als habe er "seine Beine zurück".
Seine Mitspieler zeigten sich ebenfalls beeindruckt. Point Guard Dylan Harper bezeichnete Wembanyama als "Superman". "Er knickt um und spielt weiter, als sei nichts gewesen. Ich habe so etwas noch nie gesehen". Dies sei aber nur ein Beleg dafür, wie gut er auf seinen Körper aufpasse und auf seine Behandlung achte.
Im letzten Viertel knickte der Franzose mit neun verbleibenden Minuten um und verbrachte mehrere Minuten auf der Bank. Nach seiner Rückkehr auf das Parkett markierte er fünf weitere, für den Erfolg immens wichtige Punkte.
Seine Leistung gegen die Mavericks war zweifelsohne eine historische. Bereits nach zwei Vierteln konnte Wemby 29 Punkte, 15 Rebounds und fünf Blocks für sich verbuchen. Somit war er der erste Spieler seit Einführung des Play-by-Play 1996, dem mindestens 25 Punkte, zehn Rebounds und fünf Blocks in einer Halbzeit gelangen.
Dennoch sagte der Center etwas, was als Warnung an die gesamte Liga verstanden werden kann. "Ich kann noch besser spielen. Meine Würfe sind heute nicht gefallen". Wembanyama traf trotz einer guten Feldwurfquote (16/28) nur einen von acht Dreiern.
jsc