vor 12 Stunden
Klare Worte des Bucks-Forwards
Kyle Kuzma hat wenig Verständnis für Profisportler, die trotz Millioneneinnahmen über finanzielle Probleme klagen. Der Bucks-Forward sieht die Ursache nicht bei Steuern oder Beraterhonoraren, sondern vor allem beim luxuriösen Lebensstil vieler Athleten.

Kuzma hat mit deutlichen Worten eine Debatte über den Umgang von NBA-Profis mit ihrem Vermögen angestoßen. In einem Beitrag in den sozialen Medien kritisierte der 30-Jährige Spieler, die ihre tatsächlichen Einnahmen nach Abzug von Steuern und Gebühren kleinreden und sich anschließend über finanzielle Schwierigkeiten beklagen.
"Ehrlich gesagt ist es ermüdend, wenn Athleten erklären, warum ihre Millionen nach Steuern und Gebühren gar keine richtigen Millionen mehr sind", schrieb Kuzma. "40 Millionen nach Steuern sind immer noch 40 Millionen. Das eigentliche Problem ist nicht das System, sondern dass der Lebensstil immer teurer wird. Niemand hat euch gezwungen, wie Könige zu leben, fünf Autos zu kaufen oder mit einem zehnköpfigen Gefolge unterwegs zu sein. Bescheidenheit ist erlaubt."
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Als ein Nutzer darauf hinwies, dass schließlich auch der Rest der Bevölkerung Steuern zahlen und laufende Kosten tragen müsse, legte Kuzma nach: "Und sie sagen das, als würden sie Mitgefühl von normalen Leuten bekommen, die gerade ihre Bonuspunkte nutzen, um Lebensmittel zu bezahlen. Verrückt."
Namen nannte der NBA-Champion nicht. Seine Aussagen folgten allerdings auf Äußerungen von CJ McCollum, der zuletzt über den Umgang mit seinem ersten NBA-Gehalt gesprochen hatte. "Meine Gehaltsschecks waren klein - zumindest im Vergleich zu dem, was Rookies heute verdienen", erklärte McCollum. Nach Steuern sowie Zahlungen an Agentur und Marketing sei sein Einkommen deutlich zusammengeschrumpft. "Ich lebte von einem Energy-Drink-Deal über 12.000 Dollar", sagte der Guard und ergänzte: "Ich hatte Angst und war paranoid, dass ich pleitegehen könnte."
Nach deutlicher Kritik stellte McCollum seine Aussagen anschließend klar: "Natürlich sind mehrere Millionen Dollar genug." Er habe lediglich darauf hinweisen wollen, wie wichtig ein verantwortungsvoller Umgang mit Geld sei: "Menschen mit Geld müssen budgetieren - und Menschen ohne Geld ebenfalls."
Kuzma selbst spielt unter einem Vierjahresvertrag über 102 Millionen Dollar, den er 2023 bei den Washington Wizards unterschrieben hatte. Neben seinen NBA-Einnahmen investiert er unter anderem in Lifestyle-, Technologie- und Pflegeunternehmen. Zwar gönnt sich auch der Bucks-Forward kostspielige Autos, Uhren und andere Luxusgüter, seine Botschaft an andere Profis fällt dennoch eindeutig aus.
sgm