01.11.2025
Fünfte Niederlage in Serie
Sechs der ersten sieben Pflichtspiele gewann ratiopharm Ulm, zuletzt hagelte es aber gleich fünf Niederlagen in Serie. Die Vorstellung gegen die Skyliners Frankfurt dürfte durchaus Sorgenfalten auf die Stirn bringen.

Chris Sengfelder nahm am Dyn-Mikrofon nach der 67:75-Niederlage gegen die Skyliners kein Blatt vor den Mund. "Das ist nicht unser Anspruch, dass wir zu Hause 67 Punkte machen", stellte der Nationalspieler klar. "Wir haben uns einfach nicht genug freie Würfe erspielt."
Der Vize-Meister verwandelte nur 36,9 Prozent aus dem Feld, sowohl aus dem Zweier- als auch Dreierbereich wollte kaum etwas zusammenlaufen. "Es war enttäuschend, wie wir gespielt haben", befand auch Coach Ty Harrelson. "Im zweiten Viertel haben wir die Youngster spielen lassen und da hatten wir einen kleinen Run", sah der US-Amerikaner auch das Positive und bezog sich auf Debütant Teo Milicic (17), Mouhamed Diakite (19) und Diego Garavaglia (18).
Dazu erzielte Chris Ledlum zwölf seiner 18 Punkte in diesem Abschnitt, danach lief aber auch beim Forward nicht mehr viel zusammen (7/17 FG, 4 TO). "Wir haben keinen Rhythmus gefunden, Bälle weggeworfen und die Würfe nicht getroffen." Im vierten Viertel unterliefen den Gastgeber fünf Ballverluste innerhalb weniger Minuten, hier spielten sich die Frankfurter ihr Polster heraus, nachdem sie in Halbzeit eins vor allem am offensiven Brett dominiert hatten.
Es war schlichtweg kein gutes Spiel der Ulmer, wobei Sengfelder auch anmerkte, dass das Team komplett neu "zusammengewürfelt" sei. Mit Bryce Brown verabschiedete sich unter der Woche schon wieder ein Guard. Harrelson gab an, dass Sportdirektor Thorsten Leibenath "sicher den Markt sondieren" werde. Ob allerdings ein neuer Spieler kommt, ist nicht klar.
Die Ulmer stehen in der BBL nun bei einer Bilanz von 3-3, im EuroCup geht es am Mittwoch gegen die London Lions weiter. In der Bundesliga ist der Vize-Meister am Samstagabend in Bonn zu Gast.
rar