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"Bin jemand, der niemals aufgibt"
Ariel Hukporti hat spannende Monate hinter sich: Erst der Titelgewinn mit den New York Knicks, dann der Wechsel nach Philadelphia, wo kurz darauf auch NBA-Superstar LeBron James unterschrieb. Am Media Day der 76ers äußerte sich der deutsche Nationalspieler nun erstmals zu seiner neuen Mannschaft und erklärte, worauf er sich im Zusammenspiel mit LeBron James am meisten freue.

"Als ich davon gehört habe, war ich noch im Ausland, aber ich war schon ziemlich aufgeregt", sagte der deutsche Center über den öffentlichkeitswirksamen Wechsel von LeBron James nach Philadelphia. Der 41-Jährige ist einer von zahlreichen Superstars im neuen Kader der 76ers. Hukporti wolle von all dieser Erfahrung profitieren: "Ich kann hier von Leuten lernen, die in diesem Team schon viel erreicht haben. Ich versuche, alles aufzusaugen, was ich kann."
Besonders auf das Zusammenspiel mit LeBron James freue sich der 24-Jährige. "Er hat in seinem Leben so viel erreicht und so lange in dieser Liga gespielt. Er kann mir viele Dinge beibringen, die ich noch nicht gelernt habe", sagte Hukporti. "Ich freue mich darauf, mit ihm auch mal zu lachen. Ich weiß, dass er genau wie ich den Titel will."
Dennoch wolle er auch einen sportlichen Mehrwert bringen, indem er sich als harter Arbeiter präsentiert: "Ich bin jemand, der niemals aufgibt. Wenn ich sehe, dass ein Teamkollege am Boden liegt, helfe ich ihm wieder hoch - das erwarte ich genauso von meinen Mitspielern."
Hukporti, geboren in Stralsund als Sohn togoischer Eltern, wurde 2024 von den Dallas Mavericks an Position 58 gedraftet und noch am selben Tag zu den Knicks getradet. Mit New York gewann er im zurückliegenden Sommer die Meisterschaft, als die Finals gegen die San Antonio Spurs mit 4:1 entschieden wurden - der erste Knicks-Titel seit 53 Jahren. Am 1. Juli 2026 unterschrieb Hukporti einen Einjahresvertrag über 3,4 Millionen US-Dollar bei den 76ers als Backup hinter Joel Embiid. Am selben Tag kam auch Jaylen Brown von den Celtics im Tausch für Paul George, wenig später LeBron James.
jos