23.03.2026
Hall of Famer klagt
Kevin Garnett ist zurück bei den Minnesota Timberwolves. Der Hall of Famer übernimmt eine Rolle als Botschafter. In einem Interview zu seiner neuen Rolle übte der 49-Jährige aber scharfe Kritik am derzeitigen Zustand der NBA.

Als Beispiel nannte "The Big Ticket" Anthony Edwards, der mit seiner Art in der Liga hervorstechen würde. "So wie er jedes Spiel angeht, ist er ein Spieler aus einer anderen Zeit und ich meine das mit dem größtmöglichen Respekt", sagte Garnett in einem Interview, das von den Minnesota Timberwolves ausgestrahlt wurde.
"Das Spiel ist schneller und technischer geworden, gleichzeitig finde ich, dass zu viel gedribbelt wird. Der Ball könnte sich schneller bewegen, aber es geht zu sehr um die Show. Das Spiel ist ein bisschen zu einem Event geworden, es ist nicht mehr Sport", beklagte sich Garnett.
"Sport ist etwas Bodenständiges, aber jetzt schaue ich mir das an und merke, wie es präsentiert wird. Es ist so konzipiert, dass man als Zuschauer bestmöglich unterhalten wird." Das habe laut Garnett auch Auswirkungen auf die Spieler, die sich anpassen würden.
Zudem bezweifelt der ehemalige Power Forward, dass alle Spieler auch wirklich immer alles geben würden. "Ich weiß nicht, ob sie alle immer Vollgas geben und das Maximum aus sich herausholen", rätselte Garnett.
Der 49-Jährige spielte insgesamt 21 Jahren in der NBA, die meiste Zeit davon für die Minnesota Timberwolves. Seinen einzigen Titel gewann KG aber mit den Boston Celtics im Jahr 2008. Dazu lief der MVP von 2004 auch für ein paar Jahre für die Brooklyn Nets auf.
rar