vor 12 Stunden
Auch ein Celtics-Rookie betroffen
Dank eines neuen Urteils könnten fünf Picks aus dem vergangenen NBA Draft in die NCAA zurückkehren.

Die Grundlage dafür ist die neue "Five for five"-Regel, die die NCAA vor kurzem bekanntgegeben hat. Diese besagt, dass ein Division-I-Athlet in Zukunft fünf Jahre lang in der NCAA spielberechtigt ist, unabhängig davon, ob er währenddessen das College wechselt. Auch das "Redshirt Year", also ein Jahr, in dem ein Spieler verletzungsbedingt kein Spiel absolviert und sich dadurch seine Spielberechtigung für ein weiteres Jahr aufspart, wird es nicht mehr geben.
Diese neue Regelung startet ab Herbst und sollte ursprünglich alle Klassen ab 2023 umfassen. Nun hat die US-Bezirksrichterin Charlotte Sweeney aus Colorado aber eine einstweilige Verfügung erlassen, nach der der Jahrgang 2022, der nach den bisher üblichen vier Jahren seine Spielberechtigung im Sommer verlor, ebenfalls ein weiteres Jahr erhalten sollte.
Durch dieses Urteil könnten auch fünf Draft-Picks aus dem NBA Draft 2026 für ein weiteres Jahr aufs College zurückkehren, die bisher noch keinen NBA-Vertrag unterschrieben haben. Konkret handelt es sich dabei um die Zweitrundenpicks Richie Saunders (#32, Memphis Grizzlies), Braden Smith (#38, Chicago Bulls), Dillon Mitchell (#40, Boston Celtics), Tyler Nickel (#47, New York Knicks) und Lajae Jones (#54, Golden State Warriors).
Die NCAA fechtet das Urteil aktuell an, sollten die Spieler aber tatsächlich für ein weiteres Jahr aufs College zurückkehren, würden die NBA-Teams ihre Draft-Rechte natürlich behalten. Dies würde dann dem "Draft-and-Stash"-Modell entsprechen, bei dem Zweitrundenpicks regelmäßig für ein weiteres Jahr in Europa geparkt werden.
gfr