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Nächste NCAA-Schlappe vor Gericht
Ob junge Basketballer in den USA weiterhin aufs College gehen dürfen, beschäftigt seit Monaten amerikanische Gerichte. Nun hat es ein weiteres Urteil zugunsten eines Spielers gegeben. Timberwolves-Erstrundenpick Kaufman-Ren darf trotz Draft an seine Uni zurückkehren.

Wie die College-Plattform "On3" berichtet, habe das Bezirksgericht von Clark County dem Spieler recht gegeben und eine einstweilige Verfügung erlassen, die dem Big Man die Rückkehr an die Universität ermöglicht.
Das Urteil stellt einmal mehr einen Präzedenzfall dar. In den vergangenen Monaten hatten Gerichte bereits geurteilt, dass die ursprüngliche Vierjahresregelung rechtswidrig sei, und sie stattdessen auf fünf Jahre ausgeweitet. College-Spieler dürfen damit nun ein Jahr länger als noch zuvor Uni-Basketball spielen.
Die Situation des diesjährigen 59. NBA-Draftpicks Trey Kaufman-Ren markierte aber einen weiteren Sonderfall. Der 24-Jährige hatte seine Auftaktsaison für die Purdue University verletzt verpasst. Die neue "five-for-five"-Regelung berücksichtigt solche Fälle, ebenso wie Redshirt-Saisons, eigentlich nicht mehr. Das Gericht sah das allerdings anders. Einer Rückkehr steht damit nichts mehr im Wege.
Dem Bericht zufolge würden die Minnesota Timberwolves Kaufman-Rens Plan jedenfalls unterstützen. Das NBA-Franchise behält aufgrund des Drafts seine Rechte. Sollte er ein Comeback in die Liga wagen, würde der Weg nur über Minnesota gehen.
Welchem College er sich nun anschließen wird, ist noch unklar. Eine Rückkehr nach Purdue sei unwahrscheinlich. Stattdessen habe er wohl ein halbes Dutzend anderer Angebote auf dem Tisch liegen.
jos