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Personalsorgen werden größer
Die Orlando Magic haben ihren ersten Saisonsieg möglicherweise teuer bezahlt. Jalen Suggs verletzte sich kurz vor Schluss ohne gegnerische Einwirkung am rechten Knie und musste gestützt in die Kabine gebracht werden.

Suggs befand sich beim 111:102-Erfolg in New York auf dem Weg zum Korb, als sein rechtes Knie bei einem Korblegerversuch 2:09 Minuten vor Schluss plötzlich nachgab. Der Guard blieb zunächst mit Schmerzen auf dem Parkett liegen und konnte anschließend nur mithilfe von Betreuern in die Kabine gehen.
Eine Diagnose lag zunächst nicht vor. Magic-Coach Sean Sweeney erklärte nach der Partie lediglich, dass Suggs genauer untersucht werde. Er habe kurz mit seinem Spieler gesprochen, der sich den Umständen entsprechend in guter Verfassung gezeigt habe.
Auch Knicks-Trainer Mike Brown äußerte sich besorgt. "Meine Gedanken und Gebete sind bei Jalen Suggs", sagte er. "Man möchte niemals sehen, dass sich jemand verletzt. Das war hart."
Für Orlando wäre ein längerer Ausfall besonders bitter. Suggs hatte in den vergangenen beiden Spielzeiten verletzungsbedingt insgesamt nur 92 Partien absolviert. Zudem müssen die Magic bereits mehrere Wochen auf Paolo Banchero verzichten, der sich gegen Minnesota eine Syndesmoseverletzung am rechten Sprunggelenk zuzog.
Umso wichtiger war die Rückkehr von Anthony Black. Der Guard erzielte bei seinem Saisondebüt 18 Punkte, traf fünf seiner sieben Dreier und half Orlando mit mehreren wichtigen Würfen dabei, im Schlussviertel einen Zehn-Punkte-Rückstand aufzuholen. Sweeney lobte anschließend Blacks Aggressivität, seine offensiven Entscheidungen und seine defensiven Instinkte. Sollte Suggs länger fehlen, dürfte Black eine noch größere Rolle erhalten.
sgm