03.02.2026
Seit Oktober freigestellt
Terry Rozier hat einen Rechtsstreit mit der NBA bezüglich seines eingefrorenen Gehalts gewonnen. Das berichtet ESPN.

Demnach hat ein Schiedsgericht zugunsten des Heat-Guards entschieden, dass es unter den Bestimmungen des geltenden NBA-Kollektivvertrags nicht rechtens ist, dass die Liga sein Gehalt einbehält. Dies sei nur im Fall von häuslicher Gewalt oder Gewalt an Kindern möglich, weshalb sein seit Dezember einbehaltenes Gehalt nun ausgezahlt werden muss.
"Terry hat heute auf Grundlage der Prinzipien des Vertragsrechts und des Kollektivvertrags zwischen der Liga und den Spielern gewonnen, doch das übergeordnete Prinzip in diesem Fall ist die Unschuldsvermutung", sagte Roziers Anwalt Jim Trusty in einer Stellungnahme. "Die heutige Schiedsentscheidung erinnert die NBA daran, dass sie dieses wichtige Konzept nicht einfach ignorieren kann, nur weil es sich um einen öffentlichkeitswirksamen Fall handelt", führte er aus.
Die NBA und die Heat hatten sich darauf geeinigt, Roziers Gehalt in ein Treuhandkonto einzuzahlen, nachdem der 31-Jährige im Oktober im Zuge des Wettskandals verhaftet und anschließend vom Team freigestellt wurde. Diese Saison stehen ihm vertraglich 26,6 Mio. Dollar zu.

"Wir sind mit der Entscheidung des Schiedsrichters zufrieden und bleiben entschlossen, sicherzustellen, dass Terrys Verfahrensrechte geschützt werden und ihm während des gesamten Prozesses die Unschuldsvermutung gewährt wird", wird ein NBA-Sprecher von ESPN zitiert. Rozier hat sich in den Anklagepunkten der Verschwörung zu Überweisungsbetrug und Geldwäsche als nicht schuldig bekannt und seine Anwälte reichten bereits im Dezember einen Antrag auf Einstellung des Prozesses ein.
Konkret wird Rozier vorgeworfen, im März 2023 einem Bekannten gesagt zu haben, dass er ein Spiel frühzeitig beenden wird, woraufhin dieser die Informationen an Glücksspieler weitergab, die mehr als 200.000 Dollar auf das "Under" des Guards wetteten.
Rozier ist weiterhin Teil des Heat-Kaders, kam aber in dieser Saison noch auf keinen Einsatz.
gfr