04.01.2026
Ex-NBA-Star bleibt in der Heimat
Aufgrund eines schweren Krankheitsfalls innerhalb der Familie war Spencer Dinwiddie bereits vor Weihnachten in seine Heimat USA zurückgereist. Nun ist klar: Der langjährige NBA-Spieler wird auch nicht mehr zurückkehren.

Wie die Münchner auf ihrer Website schreiben, habe man sich einvernehmlich auf eine Auflösung des ursprünglich bis Saisonende datierten Vertrages geeinigt.
"Ich möchte mich bei der Organisation, dem Team und den Fans bedanken. Trotz der zuletzt nicht einfachen Saisonphase habe ich mich in München sehr wohlgefühlt", ließ sich der 32-Jährige zitieren. "Leider bin ich jedoch aktuell nicht in der Lage zu spielen", führte er weiter aus.
In dem Statement kommt auch Sportdirektor Dragan Tarlac zu Wort, der sein Mitgefühl für die persönliche Situation Dinwiddies äußert: "Manchmal sind andere Dinge eben doch wichtiger als Sport. Gesundheit steht über Allem und wir hoffen sehr, dass sich für Spencer und seine Familie in 2026 alles zum Guten fügt."
Spencer Dinwiddie hatte sich erst Ende Oktober dem FC Bayern angeschlossen, nachdem er zuvor elf Jahre in der NBA auf Korbjagd gegangen war. Bis zuletzt tat sich der Point Guard mit der Integration in das europäische Basketballsystem durchaus schwer. In 17 Partien für die Münchner erzielte er lediglich 12,1 Punkte pro Spiel bei 39,1 Prozent aus dem Feld.
Offen ließen die Bayern in ihrer Pressemitteilung, ob man sich nach einem Ersatz umschauen werde. Klar ist: Seit dem Trainerwechsel verlor der FCBB lediglich das Auftaktspiel gegen EuroLeague-Tabellenführer Hapoel. Kürzlich beendete das Team auch die lange Negativserie in der Königsklasse mit einem Statement-Sieg gegen Maccabi. In der BBL steht man inzwischen bei zehn Erfolgen in Serie.
Erst kürzlich hatten Gerüchte die Runde gemacht, denen zufolge Coach Svetislav Pesic das Backcourt der Bayern radikal umbauen könnte. Dem Bericht zufolge stünde Guard Xavier Rathan-Mayes kurz vor einem Abgang, während man bereits Ersatz im Auge habe. Hier lest Ihr mehr dazu.
jos