vor 13 Stunden
Dritter Guard-Gewinner nacheinander
Die New York Knicks sind zum ersten Mal seit 53 Jahren wieder Gewinner einer NBA-Saison. Der Finals-MVP-Titel ging anschließend verdientermaßen in die Hände von Aufbauspieler Jalen Brunson.

Der Guard erzielte über die fünf Partien durchschnittlich 32,6 Punkte. Seinen Höchstwert verbuchte der 29-Jährige im entscheidenden Spiel 5, bei dem er alle Spieler mit 45 Punkten klar anführte - erst zweimal in der NBA-Geschichte scorte ein Spieler in einem Closeout-Game mehr Zähler (Antetokounmpo 2021, Pettit 1958).
"Ich kann gar nicht beschreiben, was ich gerade fühle", sagte Brunson nach Spielende am ABC-Mikrofon. "Ich bin einfach in Schockstarre, ich weiß es nicht. Immer wenn uns jemand abgeschrieben hat, haben wir einen Weg gefunden, etwas dagegen zu unternehmen."
Brunson selbst war in der Vergangenheit immer wieder kritisiert worden. Insbesondere wegen seiner Größe von 1,85 Meter wurde lange bezweifelt, ob er das Zeug dazu habe, ein Team an die Spitze der Liga zu führen. Diese Kritiker dürfte er damit verstummt haben.
"Immer, wenn ich den Ball in meinen Händen gehalten habe, konnte ich nur an all die Stunden im Gym denken. An jeden Sommer, in dem ich so viel Arbeit hineingesteckt habe, um das hier Realität werden zu lassen."
Brunson ist damit der dritte Guard in Folge, der den Finals-MVP-Award gewinnt. In den Vorjahren hatten Shai Gilgeous-Alexander (Oklahoma City) und Jaylen Brown (Boston) die so genannte "Bill Russell"-Trophäe gewonnen.
jos