23.02.2026
Theis und Co. erfolgreich
Die AS Monaco hat die negativen Schlagzeilen der vergangenen Wochen vorerst hinter sich gelassen. Im französischen Pokal machten die Monegassen kurzen Prozess, profitierten aber auch vom Turnierverlauf.

Es war das dominierende EuroLeague-Thema der vergangenen Wochen: Weil Monaco-Eigentümer Alekszej Fedoricsev aufgrund von EU-Sanktionen die Spielergehälter nicht mehr zahlen konnte, schritt nun das königliche Fürstentum selbst ein und übernahm die Forderungen.
Das Finanzdrama war mit einer sportlichen Talfahrt gleichbedeutend. In der EuroLeague verlor man zwischenzeitlich fünf Spiele am Stück und fiel auf den zehnten Platz zurück.
Im französischen Pokal gelang nun also der Befreiungsschlag. Dabei setzte sich die AS im Finale gegen Le Mans deutlich mit 103:79 durch, wobei man zu jedem Zeitpunkt in Führung lag. Welt- und Europameister Daniel Theis blieb seiner überragenden Effizienz in dieser Saison treu, erzielte 15 Punkte (7/10) sowie neun Rebounds.
Monaco revanchiert sich damit auch für den Turnierausgang im Vorjahr. Auch da war man Le Mans (MSB) gegenübergetreten, verlor aber letztlich knapp mit acht Punkten. Die Verpflichtung von Daniel Theis ging allerdings erst wenige Tage später über die Bühne.
Im gesamten Wettbewerb, dem Leaders Cup, wackelten die Monegassen nur einmal; im Viertelfinale setzte man sich gegen Strasbourg knapp mit 90:89 durch. Schlechter ging es indes für die französische EuroLeague-Konkurrenz aus. Sowohl ASVEL als auch Paris scheiterten in der Runde letzten Acht am jeweiligen Underdog.
jos