20.03.2026
BBL, Roundup
Lange Zeit sah es für Alba nach einer deutlichen Niederlage aus. Mit 21 Punkten lagen die Berliner zurück. Doch mit enormen Willen und einem überragenden Malte Delow drehten sie die Partie doch noch.

Nur zwei Tage nach der Champions-League-Pleite gegen AEK Athen hat Alba Berlin in der BBL eine weitere bittere Heimniederlage nur knapp vermieden. Dank einer Leistungssteigerung in der zweiten Hälfte gewannen die Berliner gegen die Rostock Seawolves mit 89:85. Alba bleibt damit Tabellenzweiter. Beste Berliner Werfer waren der überragende Malte Delow mit 27 und Norris Agbakoko mit 18 Punkten.
Von Beginn an waren die Gäste aus Rostock hellwach und trafen gleich ihre ersten drei Drei-Punkt-Würfe. Alba wirkte hingegen müde. Beim Rebound hatten die Berliner meist das Nachsehen und gestatteten so den Seawolves immer wieder neue Wurfchancen. Schon nach sechseinhalb Minuten wurde der Rückstand zweistellig (12:23). Aber auch danach liefen die Berliner weiterhin zu oft dem Gegner hinterher. Meist stieß Rostock bei seinen Punkten auf wenig Gegenwehr. Und dann tat sich Alba auch noch offensiv sehr schwer. So wuchs der Rückstand im zweiten Viertel sogar auf 19 Punkte an (32:51).
Nach dem Seitenwechsel kam Alba mit deutlich mehr Energie und Intensität aus der Kabine. Angeführt von Delow kamen die Berliner Punkt für Punkt wieder heran, knapp vier Minuten vor dem Ende glichen sie zum 79:79 aus. 96 Sekunden vor Ende gingen sie dann sogar erstmalig in der Partie in Führung (85:83). Und diese brachten sie ins Ziel.

Die MHP RIESEN Ludwigsburg haben im wichtigen Verfolgerduell der BBL ein Statement gesetzt und die Skyliners Frankfurt klar mit 97:65 besiegt. Nach einem zunächst ausgeglichenen ersten Viertel drehte das Team von Mikko Riipinen im zweiten Abschnitt auf und legte mit einem 27:11-Lauf den Grundstein für den späteren Heimsieg. Insgesamt überzeugten die Gastgeber vor allem durch ihre Tiefe, denn gleich sieben Spieler punkteten zweistellig.
Frankfurt hielt zu Beginn noch gut mit, verlor jedoch spätestens im dritten Viertel endgültig den Anschluss. Ein 10:0-Lauf der Ludwigsburger erstickte jegliche Comeback-Hoffnungen frühzeitig. Vor allem die hohe Fehlerquote (18 Turnover) und die schwache Dreierquote machten es den Gästen unmöglich, die Partie offen zu halten.
Mit dem Sieg bleiben die RIESEN (13-11) im Rennen um die direkten Playoff-Plätze, während Frankfurt (10-15) nach der dritten Niederlage in Serie unter Druck gerät und den Anschluss nicht verlieren darf. Bester Werfer der Partie war Isaiah Swope mit 15 Punkten.
DPA, kon