10.04.2026
Sieg gegen Barcelona
Die AS Monaco hat seine Chancen auf die direkte Playoff-Qualifikation gewahrt. Auch Daniel Theis machte bei seiner Rückkehr eine gute Partie. Maodo Lo und Zalgiris Kaunas machen ebenfalls einen großen Schritt.

Die AS Monaco hat sich zumindest einen Platz in den Play-Ins gesichert. Dazu bleibt eine Restchance, die Playoffs direkt zu erreichen, auch wenn das Team aus dem Fürstentum dafür Schützenhilfe braucht. Zumindest wird der FC Barcelona in der Tabelle überholt.
Daniel Theis steuerte nach einigen Spielen Pause aus familiären Gründen elf Punkte (4/9 FG) und vier Rebounds zum Erfolg bei. Allerdings: Backup Kevarrius Hayes (13 Punkte) spielte für Theis die letzten 14 Minuten durch. Insgesamt standen erneut nur acht Spieler im Spieltagskader, doch von ihnen konnte alle etwas beitragen.
Wirklich absetzen konnte man sich erst Mitte des vierten Viertels, als Tornike Shengelia (6, 7 Assists) in Foulproblemen steckte. Der Georgier wurde gebraucht, weil Barca ansonsten fast immer ohne echten Spielmacher agierte. Lange war es Kevin Punter (27, 6/7 Dreier), der die Gäste im Spiel hielt. Im vierten Viertel kam aber auch von ihm nicht mehr viel. Monacos beste Scorer waren Mike James und Elie Okobo (je 16).
Barcelona bleibt zumindest über dem Play-In-Strich, weil Dubai überraschend gegen den Vorletzten Anadolu Efes um Ex-Real-Coach Pablo Laso strauchelte. Die Türken führten zeitweise mit 19 Punkten, doch Davis Bertans konnte acht Minuten vor Schluss noch einmal auf fünf Zähler verkürzen.
Belohnt wurde die Aufholjagd aber nicht, Jordan Loyd und Sehmus Hazer (je 13) machten für die Gäste in dieser Phase wichtige Plays, darunter auch zwei And-1s. Am Ende war es dann Topscorer Roddy Beaubois (18), der den Sack endgültig zumachte. Kai Jones überzeugte mit fünf Blocks, für Dubai erzielte Dzanan Musa (13) die meisten Zähler.

Auf Playoff-Kurz befindet sich dagegen Zalgiris Kaunas, die durch den Sieg in Belgrad Rang sechs festigten und nun in der kommenden Woche gegen Paris alles in der eigenen Hand haben. Selbst der Heimvorteil ist für das Team um Maodo Lo noch möglich. Die Litauer zogen zum Ende des dritten Viertels davon, jegliche Comeback-Versuche von Partizan scheiterten.
Sylvain Francisco war mit 18 Punkten (5/9) und sechs Assists wieder der auffälligste Akteur, Moses Wright (8, 11 Rebounds) räumte unter den Körben auf. Maodo Lo (4, 1/6) blieb in seinen 15 Minuten eher blass. Auf der Gegenseite zählte Isaac Bonga (13, 4/8) zu den Lichtblicken bei Partizan.
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