18.04.2025
Unerlaubter Agent sorgt für Konsequenzen
Die französische Basketball-Föderation bestraft die AS Monaco wegen Vertragsabschlüssen mit einem nicht lizenzierten Agenten. Star-Guard Mike James erhält eine Sperre auf Bewährung.

Die französische Basketball-Föderation (FFBB) hat harte Sanktionen gegen die AS Monaco und Mike James verhängt. Grund: Bei Vertragsverhandlungen in den Spielzeiten 2022/23 und 2023/24 wurde ein nicht lizenzierter Spielerberater eingesetzt. Das Urteil: Eine Geldstrafe in Höhe von 100.000 Euro für den Klub - zur Hälfte auf Bewährung - sowie eine einmonatige Sperre auf Bewährung für James.
Da die Sperre gegen Mike James lediglich auf Bewährung ausgesprochen wurde, wird der US-Amerikaner aktuell keine Spiele verpassen. Der Guard zählt in dieser Saison erneut zu den Leistungsträgern: In der französischen Liga kommt er auf 15,6 Punkte, 4,6 Assists und einen Performance Index Rating (PIR) von 14,7. In der EuroLeague sind es 15,8 Punkte, 5,7 Assists und ein PIR von 17,1 in knapp 29 Minuten Spielzeit.
Die Strafe ist nicht die erste Sanktion gegen die Monegassen: Bereits im Oktober 2024 wurde AS Monaco wegen des Einsatzes nicht zugelassener Spieler in Testspielen mit 18.500 Euro belegt. Zuvor musste der Klub 20.000 Euro zahlen, weil Details zu James’ Vertrag unvollständig offengelegt worden waren.
Auch Klubpräsident Oleksiy Yefimov wurde nun offiziell verwarnt. Trotz der Unruhen wird sich Monaco bald wieder auf sportliche Aufgaben konzentrieren müssen: In der EuroLeague wartet ein schweres Playoff-Duell mit dem FC Barcelona.
kon