26.02.2026
EuroLeague kompakt
Valencia sprengte in Vitoria schon zur Halbzeit jede normale Skala und schrieb mit einem Punkterekord vor der Pause EuroLeague-Geschichte. Während Maccabi in Monaco ein spätes Comeback abwehrte und Hapoel Tel Aviv seine Negativserie stoppte, machte Dubai zuhause gegen ASVEL früh alles klar.

Maccabi hielt seine Playoff-Hoffnungen am Leben und feierte beim 91:86 in Monaco den vierten Sieg in Serie. Die Gäste lagen über weite Strecken vorne, führten zur Pause 49:40 und hatten zwischenzeitlich sogar 13 Punkte Vorsprung. Als Monaco im Schlussviertel auf 76:75 stellte, antwortete Maccabi jedoch mit der besseren Schlussphase.
Lonnie Walker war mit 18 Punkten der Topscorer und erzielte sechs davon in der Crunchtime. Jaylen Hoard und Roman Sorkin steuerten jeweils 15 Zähler bei, O’Shae Brisset kam auf 12 Punkte - dazu sammelte Maccabi starke 12 Offensivrebounds. Monaco haderte mit der eigenen Dreierquote (7/35). Jaron Blossomgame glänzte mit 25 Punkten und einem Karrierebestwert im PIR (34), Daniel Theis verbuchte sechs Punkte und sieben Rebounds.
Valencia setzte in Vitoria ein Ausrufezeichen und dominierte Baskonia mit 108:79. Bereits zur Halbzeit stand es 68:36 - die höchste Halbzeit-Punktzahl der EuroLeague-Geschichte und zugleich die größte Auswärtsführung zur Pause seit Bestehen des Wettbewerbs.
Jean Montero führte Valencia mit 20 Punkten, sieben Rebounds und sechs Assists an. Braxton Key (14), Nate Reuvers (13) und Jaima Pradilla (11) ergänzten eine geschlossene Teamleistung. Baskonia, das die vierte Niederlage in Folge kassierte, fand defensiv nie Zugriff. Valencia baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Viertels auf 93:58 aus und ließ nichts mehr anbrennen.
Dubai bleibt zuhause eine Macht und feierte mit dem 96:85 gegen ASVEL den vierten Sieg in Serie. In der Coca-Cola Arena steht das Team nun bei 11-3 und festigt seine Position im Playoff-Rennen.
Dwayne Bacon war mit 18 Punkten bester Werfer, McKinley Wright und Mfiondu Kabengele steuerten jeweils 16 bei. Wright überzeugte zudem mit sieben Assists und fünf Rebounds. Dubai kontrollierte die Partie von Beginn an, führte nach dem ersten Viertel 24:17 und baute den Vorsprung bis zum Ende des dritten Abschnitts auf 75:58 aus. ASVEL blieb über weite Strecken nur in Schlagdistanz.
Hapoel beendete seinen Negativlauf und gewann nach fünf Niederlagen in Folge mit 92:86 gegen Mailand. Ein 11:2-Lauf im ersten Viertel legte den Grundstein, nach zehn Minuten führte das Team von Dimitris Itoudis bereits 29:18. Milano konterte im zweiten Abschnitt mit einem 10:0-Run und war zur Pause wieder dran (49:47).
Nach dem Seitenwechsel zog Hapoel defensiv an, hielt Mailand im dritten Viertel bei nur 17 Punkten und brachte den Sieg kontrolliert über die Ziellinie. Elijah Bryant war mit 25 Punkten Topscorer, Vasilije Micic lieferte 18 Punkte und neun Rebounds, Dan Oturu ergänzte 16. Für Mailand punkteten Zach LeDay (22) und Josh Nebo mit einem Saisonbestwert von 18 - trotzdem war es ein Dämpfer im Playoff-Rennen (14-15), während sich Hapoel auf 17-11 verbesserte.
sgm