vor 14 Stunden
NBA zieht Regelwerk zur neuen Saison an
Timberwolves-Trainer Chris Finch hat die verschärften Anti-Flopping-Maßnahmen der NBA für die Saison 2026/27 begrüßt. Schiedsrichter dürfen künftig härter gegen übertriebene Fallreaktionen durchgreifen, zudem drohen nachträgliche Geldstrafen.

Timberwolves-Trainer Chris Finch hat die neuen Anti-Flopping-Maßnahmen der NBA für die kommende Saison begrüßt. "Hoffentlich räumt die Liga mit diesem Mist auf, denn niemand will das sehen", sagte Finch. "Das war das Feedback der Fans - sie sind es leid, sich das Flopping anzuschauen. Und wir wissen, dass es bislang zu oft belohnt wurde. Also hört einfach auf, es zu belohnen."
Schiedsrichter dürfen künftig direkt im Spiel technische Fouls wegen Floppings verhängen, die nicht auf die zwei Technicals angerechnet werden, die zu einem Platzverweis führen. Fälle aus der Videoanalyse nach dem Spiel werden mit 2.000 US-Dollar bestraft. "Sie haben gesagt, dass sie künftig aggressiver technische Fouls geben oder im Nachhinein Strafen verhängen", so Finch. "Für mich ist das eine einfache Lösung: Belohnt diese Nicht-Basketball-Aktionen einfach nicht."
Minnesota sieht sich selbst seit Langem als Team, das auf Übertreibungen verzichtet. Finch verwies auf Anthony Edwards, Jaden McDaniels sowie die abgewanderten Julius Randle und Naz Reid, die nie zu großen Floppern gezählt hätten. "Wir bringen den Spielern hier kein Flopping bei, keine Übertreibung. Das haben wir nie getan", sagte Finch. "Das zeigt sich teilweise an Anthonys Freiwurfquote. Aber wir bringen es hier nicht bei - vielleicht sollten wir das."
Die Liga unterscheidet klar zwischen strafbarem Flopping und Übertreibung: Ein Kopfrucken nach Kontakt wird laut Schiedsrichter-Ausbildungschef Monty McCutchen weiterhin nicht geahndet, nur "eklatante, überzogene" Fälle. Die Wolves ließen sich im Trainingslager bereits von Liga-Vertretern zu den neuen Regeln briefen.
jos