28.05.2025
New York und Minnesota in den Conference Finals
Mental erschöpft statt sportlich entfesselt: Julius Randle spricht offen über die Belastung, die das Spielen in New York für ihn bedeutete. In einem Interview mit Yahoo Sports hat der dreifache All-Star nun erstmals deutlich gemacht, wie sehr ihn der Druck im Madison Square Garden zermürbt hat.

"Es macht keinen Spaß", sagte Randle im Gespräch mit NBA-Insider Vincent Goodwill. "Man kann sich gar nicht wirklich aufs Spiel konzentrieren, weil man ständig mit allem anderen beschäftigt ist. Man lebt und stirbt mit jedem Wurf, jedem Ballverlust, jeder Niederlage." Besonders betonte der 30-Jährige: "Es ist einfach nur ermüdend."
Im Oktober 2024 wurde Randle schließlich von den Knicks zu den Minnesota Timberwolves getradet. Im Austausch für Karl-Anthony Towns. Für Randle offenbar ein Befreiungsschlag. Seitdem blüht er in der Western Conference wieder auf. Mit durchschnittlich 19,2 Punkten, 6,9 Rebounds und 4,7 Assists pro Spiel ist er ein integraler Bestandteil des Wolves-Teams, das nun in den Western Conference Finals steht.
Während Randle in New York zweimal ins All-NBA-Team gewählt wurde, war seine Beziehung zu Fans und Medien nie einfach. Immer wieder wurde seine Körpersprache kritisiert, seine Playoff-Leistungen hinterfragt. Der immense Druck der New Yorker Medienlandschaft scheint ihn dabei stärker getroffen zu haben, als bislang vermutet.
kon