vor 9 Stunden
Ärger um die Schiedsrichter
In der Balkan-Liga ABA droht Ungemach. Am Freitag soll die Saison starten, doch Stand jetzt werden die Spiele nicht stattfinden können. Hintergrund ist ein schwelender Zoff zwischen Liga und Schiedsrichtern.

Laut Informationen des serbischen Portals Meridian Sport wurden die Klubs darüber informiert, dass es keine Garantien gebe, dass die angesetzten Spiele am Wochenende auch wirklich stattfinden können. Grund dafür ist, dass es im Moment zu wenig Referees gibt, die die nötigen Anforderungen haben, um Spiele auf diesem Niveau zu leiten.
Seit Wochen schwelt zwischen der Liga und den Schiedsrichtern ein Zwist. Dabei geht es um die Bezahlung, die Arbeitsbedingungen und wer die über die Schiedsrichter bestimmt. Die Liga kam den Forderungen nicht nach, stattdessen wurden zuletzt eine Ausschreibung veröffentlicht, in der neue Referees öffentlich rekrutiert werden sollten.
Kurios: Auch schon für die ABA pfeifende Schiedsrichter konnten sich bewerben, insgesamt gab es 50 Kandidaten, wovon 20 ausgewählt worden. Brisant dabei war der Fakt, dass kein einziger serbischer Schiedsrichter mit dabei war. Von diesen 20 Schiedsrichtern sollen einige nun wieder ihre Zusage zurückgezogen haben.
Dazu herrscht auch zwischen den Teams keine Einigkeit. Roter Stern, Mega Basket, Igokea, Krka und Zadar äußerten sich bereits kritisch wie die Liga derzeit mit der Causa umgehe, sodass der Machtkampf (Präsident der ABA-Liga ist übrigens Partizan-Boss Ostoja Mijailovic) auch zwischen den Teams wabert.
Offiziell startet die ABA-Liga am Freitag, den 25. September, wenn Buducnost auf Cibona Zagreb trifft und Zadar gegen Bosna spielt. Roter Stern tritt am Samstag bei Borac Cacak an, Partizan eröffnet einen Tag später daheim gegen Doncic-Klub Ilirija.
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