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    NBA

    vor 8 Stunden

    Guter Einstand in Las Vegas

    Lob vom Coach, doch wie geht es weiter? Kayil spricht über Knicks-Zukunft

    Mit einem Tag Verspätung gab Jack Kayil sein Debüt für die New York Knicks in der NBA Summer League von Las Vegas. Nach der Partie beteuerte der Berliner noch einmal, dass er auf jeden Fall in der kommenden Saison in den USA spielen wolle.

    Jack Kayil will bei den New York Knicks bleiben.
    Jack Kayil will bei den New York Knicks bleiben. IMAGO/Christian Becker

    Zwölf Punkte und drei Assists gelangen Kayil bei seinem Debüt, welches die Knicks mit 49:70 krachend gegen die San Antonio Spurs verloren. Der Deutsche war dabei einer der wenigen Lichtblicke, wie auch Summer-League-Coach TJ Saints feststellte. "Er hat mir gut gefallen. Er kam in die Zone und hatte einen schnellen ersten Schritt."

    Ob es jedoch für einen NBA-Vertrag reicht, ist weiterhin offen. "Ich will NBA spielen, deswegen habe ich mich für den Draft angemeldet", wiederholte Kayil nach der Partie. "Es ist jedoch nicht meine Entscheidung. Deswegen versuche ich hier, mich so wie möglich zu präsentieren. Ich freue mich, dass ich gedraftet wurde und nun werden wir sehen, was in den kommenden Tagen und Wochen passieren wird."

    Derzeit haben die Knicks 13 Spieler im Kader, mindestens einen Spieler müssen die Knicks noch mit einem Vertrag ausstatten. Kayil könnte ein Kandidat sein, aber auch der andere Zweitrundenpick, Tyler Nickel, macht derzeit einen guten Eindruck.

    • Der Kader der New York Knicks für 2026/27
    • Alle Verträge und Gehälter der Knicks

    Schafft es Kayil in den Kader der Knicks?

    Kayil hatte dagegen Pech, dass sein Vertragsstatus mit seinem Ex-Team Mega Basket (der Nationalspieler war nur an Alba ausgeliehen) lange ungeklärt blieb und er deswegen erst kurz vor dem ersten Spiel anreisen konnte. Dort wurde er dann nicht eingesetzt. Zur Situation mit dem serbischen Klub wollte sich Kayil aber lieber nicht äußern, stattdessen bleibt das Ziel, einen Vertrag bei den Knicks zu bekommen.

    Womöglich wird es zunächst auch kein regulärer Vertrag, sondern ein sogenannter Two-Way-Contract, wo Kayil die meiste Zeit in der G-League verbringen würde, aber auch bei bis zu 50 Partien im NBA-Kader stehen könnte. Das Problem: Kayil dürfte dann zum Beispiel nicht in den Playoffs auflaufen.