vor 4 Stunden
EuroLeague-Playoffs am Mittwoch
Zalgiris Kaunas und Valencia haben das vorzeitige Aus in der EuroLeague abgewendet. Während die Litauer sich daheim gegen Titelverteidiger Fenerbahce durchsetzten, gewannen die Spanier ein erneut hitziges Duell bei Panathinaikos.

Erst im vierten Viertel konnte Zalgiris die Führung erspielen und gab diese dank Nervenstärke von der Freiwurflinie nicht mehr her. Azoulas Tubelis legte einen Karrierebestwert von 26 Punkten (9/14 FG) auf, hinzu kam in der Schlussphase ein wichtiger Block gegen Tarik Biberovic. Wade Baldwin (16) hielt Fener in der Schlussminute im Spiel, doch ein letzter Verzweiflungsdreier zur möglichen Verlängerung fand nicht den Weg in den Korb.
Maodo Lo blieb in zehn Minuten unauffällig, vergab dabei seine vier Würfe und erzielte seine einzigen beiden Punkte von der Freiwurflinie. Sylvain Francisco steuerte zwölf Zähler und acht Assists zum Erfolg bei, Nigel Williams-Goss kam auf 18 Punkte. Zalgiris verkürzte somit auf 1-2 in der Serie und kann am Freitag vor heimischem Publikum ein Entscheidungsspiel in Istanbul erzwingen.
Für Valencia wird es dagegen ungleich schwerer, doch der erste Schritt in Athen wurde gemacht. In einem erneut hitzigen Spiel verkürzten die Spanier ebenfalls auf 1-2 und überstanden in der Schlussphase einen letzten Push der Gastgeber. Dabei führte Valencia mit bis zu 16 Punkten, doch ein 9:0-Lauf der Griechen machte es noch einmal spannend.
Nigel Hayes-Davis verkürzte 20 Sekunden vor Schluss auf 87:90 und Pana forcierte in der Folge tatsächlich einen Turnover, doch Nikos Rogkavopoulos vergab danach gleich zwei Dreier für die mögliche Verlängerung. Die beiden Trainer waren da schon in der Kabine. Im dritten Viertel lieferten sich Ergin Ataman und Pedro Martinez ein Wortgefecht an der Seitenlinie, sodass das Schiedsrichtergespann beide vorzeitig des Feldes verwies.
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