vor 21 Stunden
Wegen Instagram-Post
Die nächste Strafe für Dimitris Giannakopoulos. Der Besitzer von Panathinaikos Athen ist wegen eines Instagram-Beitrags für zehn Monate von Sportstätten ausgeschlossen worden. Außerdem muss der umstrittene Klubchef eine Geldstrafe zahlen.

Das entschied der Sportrichter der griechischen Basketballliga am Freitag. Hintergrund ist ein Instagram-Beitrag, in dem Giannakopoulos einen Fangesang verbreitet hatte. Dieser bezog sich auf den aktuellen Skandal um den griechischen Basketballverband und dessen Schiedsrichterkommission. Das Gericht wertete den Beitrag als rufschädigendes Verhalten.
Auch Panathinaikos Athen wird für das Verhalten seines Besitzers zur Kasse gebeten. Der griechische Spitzenklub muss zusätzlich 30.000 Euro zahlen. Insgesamt belaufen sich die Geldstrafen damit auf 90.000 Euro. Panathinaikos will gegen die Entscheidung vor dem griechischen Sportberufungsgericht ASEAD vorgehen.
Der neue Vorfall reiht sich in die anhaltenden Auseinandersetzungen zwischen Panathinaikos und Erzrivale Olympiakos Piräus ein. Erst Anfang November hatte die EuroLeague ein separates Disziplinarverfahren gegen Giannakopoulos eingeleitet, nachdem sich Olympiakos über dessen Aktivitäten in den sozialen Medien beschwert hatte.
Dabei ging es um Banner und Fangesänge, die Panathinaikos-Anhänger während des EuroLeague-Spiels gegen Baskonia am 22. Oktober gezeigt beziehungsweise angestimmt hatten. Olympiakos sah darin rufschädigende Anspielungen auf den Klub und Trainer Georgios Bartzokas im Zusammenhang mit den Ermittlungen zu möglichen Spielmanipulationen im griechischen Basketball.
Giannakopoulos war schon in der Vergangenheit mehrfach sanktioniert worden. Im Juni 2026 hatte der griechische Sportrichter gegen ihn eine sechsmonatige Sperre und eine Geldstrafe von 50.000 Euro wegen seines Verhaltens während der Meisterschaftsfinals gegen Olympiakos verhängt.
In einer weiteren Entscheidung wurde Panathinaikos-Vorstandsmitglied Margarita Thanou nun von Vorwürfen im Zusammenhang mit einer öffentlichen Aussage über Schiedsrichter und manipulierte Meisterschaften freigesprochen. Auch der Klub blieb in diesem separaten Fall ohne Strafe.
kon