vor 52 Minuten
Point Guard verzichtet auf den Tabellenkeller
Nach 18 verdienten Jahren hat Russell Westbrook seine Schuhe an den Nagel gehängt. Dabei hatte der neunmalige All-Star laut Medienberichten durchaus noch einige Angebote. Das Karriereende zog er diesen aber offenbar vor. Nun ist klar, von welchen Teams Offerten eingetroffen waren.

Laut NBA-Insider Marc Stein habe Westbrook durchaus die Möglichkeit gehabt, seine NBA-Karriere fortzusetzen. Demnach seien zwei Angebote bei seinem Management eingetroffen. Eines kam von seinem bisherigen Arbeitgeber Sacramento, der ihn allerdings primär als Mentor für den jüngst gedrafteten Youngster Darius Acuff Jr. vorgesehen hatte.
Das andere Angebot kam von den Washington Wizards, die sich ebenfalls bis zuletzt im Rebuild befunden haben, nach den Verpflichtungen von Trae Young, Anthony Davis und Toprookie AJ Dybantsa allerdings als Geheimfavorit in der Eastern Conference gelten. Das Hauptstadt-Team habe Westbrook gar mit einem Zweijahresvertrag locken wollen.
Beiden Optionen schien Westbrook jedoch nicht viel abgewinnen zu können, weshalb er seine Karriere letztlich beendete. Auch Stein verdeutlicht: "Meine Quellen sagen mir, dass nicht das Team, sondern Westbrook selbst die Gespräche beendet hat." Dem Bericht zufolge habe der 37-Jährige Einwände gegen entweder die angebotene Rolle oder sonstige vertragliche Bedingungen gehabt.
Die Wizards wiederum seien deshalb aber nicht vom Plan abgerückt, einen Veteranen für das kommende Jahr unter Vertrag zu nehmen. Laut Stein befasse sich das Franchise mit einem anderen Ex-Sacramento-King - DeMar DeRozan.
jos