31.05.2025
WNBA kompakt
Fünf Spiele, fünf Geschichten: In der WNBA-Nacht zeigten die Stars einmal mehr, warum die Liga derzeit so viel Aufmerksamkeit auf sich zieht. Von New Yorks Dominanz über Satou Saballys Double-Double bis zu einer sensationellen Aufholjagd der Dream war alles dabei. Hier ist der Überblick.

Die New York Liberty setzten ihre makellose Saison fort und besiegten die Washington Mystics mit 85:63. Sabrina Ionescu überragte mit 28 Punkten und vier Dreiern, während Jonquel Jones mit 14 Punkten und 18 Rebounds das Spiel dominierte. Leonie Fiebich lieferte mit 12 Punkten (4/4 FG), neun Rebounds und drei Blocks eine starke Partie. Die Liberty entschieden das Spiel im dritten Viertel mit einem 16:0-Lauf.
Washington hielt im ersten Durchgang noch ordentlich mit, doch die Wurfquote von nur 28 Prozent machte dem Team von Beginn an zu schaffen. Brittney Sykes war mit 20 Punkten Topscorerin der Mystics, Kiki Iriafen und Sonia Citron steuerten zusammen 22 Punkte bei. Die Mystics erlebten zwei lange Phasen ohne Korberfolg, in denen New York davonzog. Nyara Sabally kam für New York nicht zum Einsatz.
Minnesota bleibt das Team der Stunde: Beim 74:71-Sieg in Phoenix drehten die Lynx ein bereits verloren geglaubtes Spiel. Satou Sabally brillierte mit 26 Punkten (10/20 FG), elf Rebounds und vier Assists. Im Schlussviertel drehte Minnesota das Spiel (21:13), nachdem Phoenix nach drei Vierteln 58:53 in Führung lag.
Die Lynx-Stars Kayla McBride (20) und Alanna Smith (19 Punkte, vier Blocks) überzeugten ebenfalls. Phoenix hatte starke Vorteile in der Zone (44:22 Points in the Paint), traf aber nur drei von 26 Dreiern (11,5 %). Kalani Brown war mit 15 Punkten beste Werferin der Mercury-Bank. Trotz harter Defense reichte es nicht zum fünften Saisonsieg.
Die Connecticut Sun haben ihre Negativserie beendet und feierten mit dem 85:83 gegen Indiana ihren ersten Saisonsieg. Marina Mabrey dominierte das dritte Viertel mit 15 ihrer insgesamt 26 Punkte, Tina Charles erzielte 18 Zähler. Trotz einer 15-Punkte-Führung wurde es nochmal knapp: Indiana startete im Schlussviertel einen 16:0-Run und übernahm kurzzeitig die Führung.
Die Fever mussten auf Caitlin Clark verzichten, die erneut wegen einer Oberschenkelverletzung fehlte. Aliyah Boston überzeugte mit 17 Punkten und acht Assists, Lexie Hull brachte ihr Team per Dreier kurz vor Schluss auf 81:82 heran. Doch Mabrey konterte eiskalt. Connecticut-Rookie Saniya Rivers machte ein starkes Spiel mit 12 Punkten und sechs Assists. Kelsey Mitchell vergab den letzten Wurf auf den Sieg.
A'ja Wilson zeigte eine Gala-Vorstellung beim 96:81-Erfolg der Las Vegas Aces gegen die L.A. Sparks. Mit 35 Punkten, 13 Rebounds und sechs Assists war sie nicht zu stoppen. Jackie Young unterstützte mit 26 Punkten, Chelsea Gray steuerte 15 Zähler bei. Las Vegas dominierte mit einem 15:3-Lauf im zweiten Viertel und zog zur Halbzeit auf 54:36 davon.
Die Sparks, angeführt von Kelsey Plum (17 Punkte), fanden defensiv kaum Antworten. Coach Lynne Roberts und Plum kassierten je ein Technisches Foul. Dearica Hamby und Odyssey Sims punkteten zweistellig, doch insgesamt war die Wurfquote zu schwach. NBA-Star Damian Lillard und WNBA-Legende Tina Thompson verfolgten das Spiel am Spielfeldrand. Rickea Jackson fehlte aus persönlichen Gründen.
Rhyne Howard (33 Punkte) und Allisha Gray (28 Punkte, Karrierebestwert) haben die Atlanta Dream zu einem spektakulären 94:87-Sieg in Seattle geführt. Die Dream holten dabei einen 17-Punkte-Rückstand auf und entschieden die Partie mit 60 Punkten in Halbzeit zwei. Ein 11:0-Run im dritten Viertel brachte die Wende.
Skylar Diggins-Smith (20 Punkte) und Nneka Ogwumike (16) hielten die Storm lange im Spiel. Doch Atlanta hatte die bessere Energie in der Crunch Time und nutzte acht Fouls der Storm im Schlussviertel eiskalt aus. Brionna Jones (15) und Naz Hillmon (11, 7 Rebounds) rundeten eine starke Teamleistung ab. Der vierte Sieg in Folge für die Dream.
sgm