vor 13 Stunden
Nicht nur 76ers profitieren
Der Wechsel von LeBron James zu den Philadelphia 76ers hat nicht nur massive Implikationen auf das sportliche Gleichgewicht der NBA. Der Prognose einer Beratungsgruppe zufolge bringe die Entscheidung auch einen enormen Boost für die lokale Wirtschaft.

"The Boyd Company", eine Gruppe für Wirtschaftsberatung aus den USA, hat den Einfluss von James' Commitment zugunsten Philadelphias aus ökonomischer Perspektive berechnet. Dabei kam raus: Der 41-Jährige könnte die lokale Wirtschaft allein während der nächsten NBA-Saison um 250 bis 430 Millionen Dollar ankurbeln.
"Es stärkt einen der führenden Sport- und Wirtschaftsmärkte Amerikas, sorgt für enorme Medienaufmerksamkeit, Fanbeteiligung, Tourismus und wirtschaftliche Auswirkungen", teilte die Gruppe via "X" mit. "Die wichtigsten Standortentscheidungen - sei es von Fortune-500-Unternehmen oder von Spitzensportlern - können die regionale Wirtschaft neu gestalten und das nationale Ansehen einer Stadt stärken."
Wie groß James' Einfluss auch innerhalb der 76ers-Organisation ist, zeigte sich bereits in den ersten Tagen nach dem Wechsel. Laut der Plattform für Eintrittskarten "Tick Pick" stieg der durchschnittliche Ticketpreis für die Preseason-Spiele Philadelphias von 68 auf 283 Dollar.
Darüber hinaus dürfte James auch Philadelphias neuer Top-Trikot-Verkäufer werden. Die Jerseys des viermaligen NBA-Champions sind seit nunmehr als 20 Jahren stets unter den Top 10 ligaweit. LeBron selbst hat in Philadelphia allerdings nur zum vorgeschriebenen Minimum von 3,9 Mio. unterschrieben. Eine Kompensation könnte ihm aber durch einen topdotierten TV-Vertrag rund um eine eigene "Last Dance"-ähnliche Dokumentation gelingen. Hier erfahrt Ihr mehr dazu.
jos