29.01.2026
NBA kompakt
LeBron James erlebt in Cleveland einen bitteren Abend, während die Knicks und Cavaliers ihre Serien ausbauen. Dazu setzen die Warriors mit einem Offensivfeuerwerk ein Ausrufezeichen und Victor Wembanyama legt eine Monster-Statline hin.

Die emotionale Rückkehr von LeBron James nach Cleveland endete sportlich deutlich zugunsten der Cavaliers. Nach einer ausgeglichenen ersten Halbzeit (57:55) zog das Team von Coach Kenny Atkinson im dritten Viertel davon und setzte sich am Ende klar mit 129:99 durch. Angeführt wurde Cleveland von Donovan Mitchell (25 Punkte), Jaylon Tyson (20) und De’Andre Hunter (19). Für die Cavs war es der fünfte Sieg in Serie.
Die Lakers hatten dem Tempo nach der Pause kaum noch etwas entgegenzusetzen. James blieb bei seinem bislang punktärmsten Auftritt in Cleveland als Gast bei 11 Zählern und traf nur drei seiner zehn Würfe aus dem Feld. Zwar stemmte sich Luka Doncic mit 29 Punkten gegen die Niederlage, doch das 42:22 im dritten Viertel entschied die Partie frühzeitig. Für Los Angeles war es die höchste Auswärtsniederlage von LeBron in Cleveland.
Die Golden State Warriors lieferten in Salt Lake City eine offensive Demonstration ab und erzielten mit 140 Punkten ihren höchsten Saisonwert. Stephen Curry kam auf 27 Punkte, während Moses Moody mit 26 Zählern und fünf Dreiern glänzte. Insgesamt traf Golden State 23 Würfe von jenseits der Dreierlinie.
Nachdem Utah zwischenzeitlich noch auf acht Punkte herangekommen war, zogen die Warriors im Schlussviertel mit einem 15:0-Lauf davon. Besonders die Bank um Gui Santos, Buddy Hield und Will Richard sorgte für Stabilität. Utah kassierte damit bereits zum neunten Mal in dieser Saison über 140 Punkte.
Die Minnesota Timberwolves nutzten die personellen Probleme der Mavericks konsequent aus und gewannen in Dallas mit 118:105. Julius Randle führte Minnesota mit 31 Punkten an, traf effizient aus dem Feld und verwandelte alle sieben Freiwürfe. Unterstützung kam von Naz Reid, der 23 Punkte beisteuerte und im Schlussviertel entscheidende Akzente setzte.
Dallas musste weiterhin auf zahlreiche Leistungsträger verzichten, darunter weiter Anthony Davis, Kyrie Irving und Rookie Cooper Flagg. Zwar verkürzten die Mavs im vierten Viertel zwischenzeitlich auf acht Punkte, doch Reid konterte den Lauf prompt mit einem Dreier, ehe Minnesota das Spiel mit einem 12:3-Run endgültig entschied.

Angeführt von Victor Wembanyama haben die Spurs einen Rückstand von 16 Punkten gedreht und die Rockets mit 111:99 bezwungen. Der Franzose legte eine dominante Vorstellung mit 28 Punkten, 16 Rebounds und fünf Blocks hin und war der entscheidende Faktor im Schlussabschnitt. Kevin Durant legte 24 Punkte auf.
San Antonio übernahm mit einem 11:0-Lauf zu Beginn des vierten Viertels erstmals die Kontrolle und ließ Houston anschließend nicht mehr herankommen. Die Rockets trafen insgesamt nur 39,4 Prozent aus dem Feld, während die Spurs ihre Effizienz steigerten und sich damit den zweiten Sieg im dritten Duell der Saison sicherten.
Die New York Knicks setzten ihren Aufwärtstrend fort und feierten mit dem 119:92 in Toronto ihren vierten Sieg in Folge. Nach anfänglichen Problemen (New York traf in der ersten Hälfte nur vier Dreier) drehte das Team im dritten Viertel auf. Mikal Bridges erzielte in diesem Abschnitt 19 seiner insgesamt 30 Punkte und leitete die Wende ein.
Entscheidend war ein 15:2-Lauf zum Ende des dritten Viertels, der New York erstmals in Führung brachte. Karl-Anthony Towns dominierte mit einem Saisonbestwert von 22 Rebounds, während OG Anunoby gegen sein Ex-Team 26 Punkte und sechs Steals beisteuerte. Toronto verlor nach starker erster Hälfte komplett den Zugriff und beging 20 Turnover.
kon