09.03.2026
Von Ehrfurcht zu Provokation
Dillon Brooks gehört seit Jahren zu den unbequemsten Gegenspielern von LeBron James, und das ganz bewusst. Der Forward der Phoenix Suns hat nun erklärt, warum er den Superstar der Los Angeles Lakers auf dem Feld immer wieder provoziert.

"Ich habe das Gefühl, dass LeBron nicht weiß, wie er damit umgehen soll. Er rastet dann ein bisschen aus", sagte Dillon Brooks im Podcast Million Dollaz Worth of Game.
Brooks versucht regelmäßig, LeBron James mit Trash Talk und physischen Aktionen aus dem Konzept zu bringen. Eine Strategie, die bereits aus seiner Zeit bei den Memphis Grizzlies bekannt ist.
Für Brooks gehört dieses Verhalten zum Spiel. Der Forward glaubt, dass gerade gegen einen Spieler wie James eine aggressive Herangehensweise notwendig ist. LeBron gilt für viele als einer der größten Spieler der NBA-Geschichte. Doch Brooks ist überzeugt, dass man sich von dieser Aura nicht einschüchtern lassen darf.
Interessanterweise begann Brooks’ spezielle Beziehung zu James mit großem Respekt und sogar Nervosität. Sein erstes Duell mit LeBron im Jahr 2017, damals noch gegen die Cleveland Cavaliers, ist ihm bis heute im Gedächtnis geblieben.
"Das Erste, was ich dachte, war: 'Oh s*.' Er ist riesig. Wirklich riesig. Groß, massiv, ich dachte mir nur: Wie soll ich diesen Typen verteidigen?", erinnerte sich Brooks.
Doch ein bestimmter Moment änderte seine Einstellung komplett. "Ich war total nervös, besonders am Ende des Spiels. Wir führten knapp. Mein Bein war komplett offen, er zog zum Korb und legte den Ball rein. Danach dachte ich mir: Ich werde mich nie wieder so fühlen."
kon