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Trotz langer Verletzungspause
Seitdem in Los Angeles Klarheit über die Zukunft von LeBron James herrscht, kommen die Steine ins Rollen. Laut Medienberichten haben sich die Lakers die Dienste von Utah-Center Walker Kessler gesichert und ihn umgehend mit einem langfristigen Vertrag ausgestattet.

Wie ESPN berichtet, schicken die Kalifornier im Gegenzug für Kessler zwei unbeschützte Erstrundenpicks (2031, 2033) nach Utah. Darüber hinaus sichert man der Franchise aus Salt Lake City zwei Erstrundenpick-Swaps zu (2028, 2030). Jedoch behalten die Lakers demnach ihren vollständigen Kader und traden keine eigenen Spieler in die Salzwüste.
Direkt im Anschluss an den Trade haben die Lakers wohl auch gleich Nägel mit Köpfen beim US-Nationalspieler gemacht. Laut Shams Charania statte man Kessler, dessen Rookievertrag nun ausgelaufen ist, mit einem Vierjahresvertrag über 130 Millionen Dollar aus. Der 24-Jährige verfügt dabei über eine Spieleroption im letzten Jahr sowie einen Trade-Kicker (Gehaltserhöhung bei Trade).
Nach den Abgängen von LeBron James und Marcus Smart sorgen die Lakers für den ersten Neuzugang für die kommende Saison, der zugleich als kleiner Coup gesehen werden kann. Kessler ist ein elitärer Ringbeschützer und der herbeigesehnte Pick-and-Roll-Partner für Franchise-Star Luka Doncic. Zwei Tage zuvor hatte Deandre Ayton seine Option über 8,1 Mio. Dollar angenommen. Damit dürfte die Rotation auf der Fünf auch schon beinahe vollständig sein.
Kessler, den die Utah Jazz 2022 mit dem 22. Draftpick ausgewählt hatten, übertraf die Erwartungen auf Anhieb. Mit 9,2 Punkten und 8,4 Rebounds pro Spiel landete er im Rookie-of-the-Year-Rennen auf dem dritten Platz - nur hinter Paolo Banchero (Magic) und Jalen Williams (Thunder).
Die vergangene Saison verpasste Kessler dann aber fast komplett, weil er sich bereits nach fünf Partien einer tiefgreifenden Schulteroperation unterziehen musste. Vor diesem Hintergrund überrascht das für ihn eingesetzte Kapital durchaus. Gerüchten zufolge hätten weitere interessierte Teams den Preis für den Big Man zuletzt aber in die Höhe getrieben.
jos