vor 2 Stunden
NBA greift durch
Die NBA greift beim Thema Flopping weiter durch: Nach dem Auswärtssieg der Los Angeles Lakers bei den Utah Jazz hat die Liga einen Neuzugang der Kalifornier nachträglich zur Kasse gebeten. Es ist nicht die erste Strafe dieser Art in der jungen Saison.

Wie die NBA am Montag mitteilte, muss Ziaire Williams 2.000 US-Dollar zahlen. Die Liga sprach die Strafe nach einer Videoprüfung im Anschluss an die Partie aus und verwies darauf, dass Flopping in der Saison 2026/27 zu ihren Schwerpunktthemen zählt. Den Clip könnt Ihr euch hier selbst anschauen.
Ausgangspunkt war eine Szene im Schlussviertel. Knapp fünf Minuten vor dem Ende lagen die Lakers mit einem Punkt zurück, als Williams Jazz-Guard Keyonte George verteidigte. George drückte ihn mit dem Arm weg, Williams ließ sich daraufhin auffällig nach hinten fallen. Die Schiedsrichter entschieden auf Offensivfoul gegen George. Am Ende setzten sich die Lakers mit 132:123 durch und sind nach drei Spielen weiter ungeschlagen. Luka Doncic glänzte mit 52 Punkten.
Williams selbst kam in Salt Lake City auf elf Punkte und traf drei seiner sieben Dreierversuche. Der 25-Jährige war im Sommer mit einem Einjahresvertrag über drei Millionen Dollar von den Brooklyn Nets in seine Heimatstadt gewechselt und stand in allen drei Saisonspielen in der Startformation.
Williams ist nicht der erste Profi, der in dieser Spielzeit wegen Flopping zahlen muss. Bereits nach dem Saisonauftakt hatte die Liga Paul George von den Boston Celtics für eine Aktion gegen die Detroit Pistons ebenfalls mit 2.000 Dollar belegt.
jos