18.12.2024
LeBron und Bronny nur im Paket möglich
Die Los Angeles Lakers planen, in der laufenden Saison aktiv auf dem Trade-Markt zu sein. Laut Jovan Buha von The Athletic liegt der Fokus auf Verstärkungen in der Defensive und der Kaderoptimierung für die Playoffs.

Die Lakers könnten eine der aktivsten Mannschaften auf dem Trade-Markt werden, um Schwächen im Kader auszugleichen. Insbesondere sucht das Team nach einem "physisch starken, defensivorientierten Center", einem "Three-and-D-Wing" sowie einem "athletischen Guard", der defensiv am Perimeter stark agiert. Namen wie Jonas Valanciunas, Cameron Johnson, Bruce Brown, Dorian Finney-Smith, Collin Sexton, Walker Kessler und Jerami Grant werden dabei von Team- und Ligaquellen als potenzielle Ziele genannt.
Es bleibt abzuwarten, ob die Lakers ihre Draft-Picks in diesem Jahr einsetzen werden, um Verstärkungen zu verpflichten, oder erneut wie im Vorjahr sich zurückhalten. Sollte der Preis für Rollenspieler ähnlich wie beim Dennis-Schröder-Trade der Warriors moderat ausfallen, könnten sie allerdings eher aktiv werden.
Um mögliche Deals zu ermöglichen, dürften Spieler mit mittelgroßen Verträgen wie D’Angelo Russell, Rui Hachimura, Gabe Vincent oder Jarred Vanderbilt eine zentrale Rolle spielen. Hachimura wird von den Lakers als wertvoller Baustein betrachtet, während Russell bislang wenig Interesse auf dem Markt weckte. Vincent kämpft mit Verletzungen und Formproblemen, während Vanderbilt nach Fußoperationen noch kein Spiel bestritten hat.
Unantastbar für einen Trade bleiben erwartungsgemäß LeBron James und Anthony Davis. Laut Buha käme ein Deal nur infrage, wenn die beiden Superstars selbst darum bitten würden. Auch junge Talente wie Austin Reaves, Max Christie und Dalton Knecht gelten als Bausteine für die Zukunft und sollen nicht abgegeben werden. Bronny James könnte in einem potenziellen Trade involviert sein, jedoch nur, wenn sein Vater LeBron ebenfalls betroffen wäre.
sgm