vor 17 Stunden
76ers-Star ist immer noch "angepisst"
Joel Embiid und die Philadelphia 76ers haben ihren langjährigen Kryptoniten in den Boston Celtics besiegt. Im Conference-Halbfinale wartet in New York aber bereits der nächste altbekannte Rivale. Nach der Niederlage 2024 hat der Star-Center seine Lehren gezogen - und unterbreitet der eigenen Anhängerschaft ein wohl einzigartiges Angebot.

Noch auf der Pressekonferenz nach dem gewonnenen Spiel 7 gegen Boston richtete Embiid den Blick nach vorn. Da die Zweitrundenserie gegen die Knicks vermutlich ebenso umkämpft sein wird, möchte der gebürtige Kameruner auch die letzten Prozent für sein Team herausholen.
Das heißt: In den Spielen in Philadelphia soll - anders als noch vor zwei Jahren - der Heimvorteil konsequent genutzt werden. "Ich habe eine Nachricht an unsere Fans", begann der 32-Jährige seine Botschaft. "Verkauft Eure Tickets nicht. Das hier ist größer als jeder Einzelne. Wir brauchen Euch."
Damals hatten die Anhänger New Yorks augenscheinlich in großer Zahl Tickets für die Spiele in der Stadt der brüderlichen Liebe aufgekauft und entsprechend die Atmosphäre zugunsten der Auswärtsmannschaft beeinflusst. Embiid adressierte diesen Umstand damals öffentlich. Nun betonte erneut, dass es ihn "angepisst" habe.
"Knicks-Fans reisen, sie kaufen Tickets auf. Es wird Leute geben, die ihre Tickets verkaufen werden wollen, weil sie das Geld brauchen. Macht das nicht. Wir brauchen Euch", wiederholte Embiid nochmal eindringlich. "Wir brauchen eine extrem lautstarke Unterstützung."
Um seiner Bitte Nachdruck zu verleihen, bot der Center zudem an, das eigene Portemonnaie zu öffnen: "Wenn jemand Geld braucht, dann kann ich helfen."
Bis es soweit ist, müssen sich die Sixers allerdings noch etwas gedulden. Aufgrund ihrer besseren Bilanz in der regulären Saison finden die beiden Auftaktspiele im Big Apple statt. Die erste Partie auf dem Boden Philadelphias soll nächste Woche Samstag um 1 Uhr morgens deutscher Zeit ausgetragen werden.
jos