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    Basketball - EuroLeague

    vor 4 Stunden

    Euroleague, 6. Spieltag - Roundup

    Krämer jubelt mit Roter Stern - Hapoel stürzt Pana - Piräus gewinnt nächsten Krimi

    Weltmeister David Krämer hat mit Roter Stern Belgrad Paris Basketball mit 90:81 bezwungen, Hapoel Tel Aviv fügte indes Panathinaikos Athen die erste Saisonniederlage zu. Außerdem setzte sich Olympiakos Piräus beim FC Barcelona nach Verlängerung durch. Auch Virtus Bologna von Bundestrainer Alex Mumbru durfte jubeln.

    Tomas Satoransky, Panathinaikos Athen, Hapoel Tel Aviv
    Hapoel Tel Aviv hat Panathinaikos Athen die erste Niederlage zugefügt. IMAGO/ZUMA Press Wire

    Weltmeister Krämer siegt mit Zvezda, Moneke trifft alles von der Linie

    Roter Stern Belgrad hat Paris Basketball mit 90:81 geschlagen und lag dabei nie zurück. Weltmeister David Krämer kam bei den Serben rund fünf Minuten zum Einsatz, blieb aber ohne Wurfversuch. In der Belgrad Arena war Chima Moneke (23 PTS, 9/9 FT) der Topscorer, er erzielte sieben der ersten neun Punkte beim 9:0-Start der Gastgeber.

    Nach dem ersten Viertel stand es 28:18, zur Pause 46:36. Nikola Djurisic (11 PTS) baute den Vorsprung mit fünf schnellen Punkten nach dem Seitenwechsel auf 51:36 aus. Paris blieb mit drei Dreiern von TJ Etienne in diesem Abschnitt in Schlagdistanz (60:50), doch Jared Butler (13 PTS) und Moneke sorgten mit einem Endspurt für das 77:58 nach 30 Minuten.

    Danach wurde es noch einmal knapp. Paris startete beim Stand von 79:61 einen 16:3-Lauf, Etienne erzielte dabei sieben Punkte. 3:20 Minuten vor dem Ende stand es nur noch 82:77. Semi Ojeleye (11 PTS) und Butler hielten die Gäste mit zwei Körben auf Abstand, Jordan Nwora (12 PTS) machte 39 Sekunden vor Schluss mit seinem Korb zum 90:81 alles klar. Bester Pariser war Etienne mit 24 Punkten (5/12 Dreier, 7 AST). Insgesamt traf Paris aber nur 11 von 42 Dreiern (26 Prozent) und leistete sich 19 Ballverluste.

    Hapoel beendet die makellose Serie von Panathinaikos

    Panathinaikos war als einziges Team der Liga noch ungeschlagen, nun hat es auch die Griechen erwischt. Im Telekom Center Athen gewann Hapoel Tel Aviv mit 91:81 und fügte dem Spitzenreiter im sechsten Saisonspiel die erste Niederlage zu.

    Die Israelis erwischten den besseren Start: Dan Oturu (13 PTS) erzielte allein im ersten Viertel zehn Punkte, Hapoel führte nach zehn Minuten mit 29:25. Zur Pause stand es 46:48, weil Odiase in den letzten 20 Sekunden zweimal traf. Nach dem Seitenwechsel setzten sich die Gäste ab: Elijah Bryant (14 PTS) und Zach LeDay (17 PTS, 6/6 FT) sorgten für das 61:71 zu Beginn des Schlussabschnitts.

    Dann kam Panathinaikos mit einem 11:0-Lauf zurück, Jerian Grant drehte mit einem Dreier und einem Zweier die Partie zum 72:71 (5:34 Minuten vor dem Ende). Die Antwort von Hapoel war eindeutig: Amir Coffey, Bryant von der Linie und Oturu per Dreipunktspiel stellten auf 76:79. Bryants Dreier zum 78:82 und LeDays Korb zum 78:84 zwei Minuten vor Schluss brachten die Vorentscheidung. Bei Panathinaikos kam Sylvain Francisco auf 22 Punkte, Brancou Badio (12 PTS, 6/6 FT) und Mathias Lessort (11 PTS) halfen mit. Von der Dreierlinie trafen die Hausherren aber nur 5 von 21 Versuchen (24 Prozent). Isaac Bonga fehlte weiterhin mit einer Handverletzung.

    Strazel führt Efes zum klaren Sieg in Kaunas

    Anadolu Efes hat bei Zalgiris Kaunas mit 85:70 gewonnen und lag dabei keine Sekunde in Rückstand. Die Istanbuler starteten mit einem 9:0-Lauf zum 2:14 und führten nach dem ersten Viertel mit 21:12.

    Zalgiris kam vor der Pause mit einem 15:4-Lauf auf 36:42 heran. Im dritten Viertel war es beim 48:53 nach einem Dreier von Sterling Brown (13 PTS, 3/4 Dreier) noch einmal knapp. Cameron Payne (16 PTS, 3/7 Dreier) antwortete aber prompt, nach drei Vierteln stand es 56:67. Zu Beginn des Schlussabschnitts erzielte Matthew Strazel (19 PTS, 7/8 FT) acht Punkte, unter anderem nach einem technischen Foul gegen Brown, und brachte Efes beim 57:77 mit 20 Punkten in Führung.

    Neben Strazel und Payne punkteten Collin Malcolm (15 PTS, 4 STL) und Dario Saric (14 PTS, 10 REB) zweistellig. Bei Zalgiris war Carsen Edwards mit 16 Punkten der beste Werfer, er traf aber nur zwei von acht Dreiern. Jonas Valanciunas blieb bei fünf Punkten und sieben Rebounds. Efes traf 50 Prozent aus dem Feld, Zalgiris nur 39 Prozent. Maodo Lo stand diesmal nicht im Aufgebot.

    Aliou Diarra
    Bolognas Aliou Diarra lässt es krachen. IMAGO/Federico Pestellini

    Mumbrus Bologna verspielt 17 Punkte Vorsprung und gewinnt trotzdem

    Virtus Bologna hat Kosner Baskonia mit 86:78 geschlagen, musste nach einer 17-Punkte-Führung aber noch zittern. In der PalaDozza zog Virtus mit einem 12:0-Start davon, nach dem ersten Viertel stand es 24:12, zur Pause 46:34 nach einem Korb von Marcus Carr (20 PTS, 8/10 FT) mit der Sirene.

    Aliou Diarra (16 PTS, 7/9 Zweier) baute die Führung im dritten Viertel auf 63:46 aus. Nach dem 68:51 kippte das Spiel aber: Baskonia legte einen 23:6-Lauf hin, A.J. Lawson (13 PTS), Damion Baugh (8 PTS, 8 AST) und Tadas Sedekerskis (11 PTS, 10 REB) trafen aus der Distanz. Kenneth Faried glich 3:48 Minuten vor dem Ende zum 74:74 aus.

    Die Antwort der Italiener war ein 9:0-Lauf. Wendell Moore (12 PTS) traf zunächst zwei Freiwürfe. Nach Punkten von Diarra und Daniel Hackett stellte er 1:31 Minuten vor Schluss mit einem Dreier auf 83:74. Bei Baskonia kam neben Lawson und Sedekerskis auch DJ Stewart (12 PTS) auf zweistellige Werte. Virtus leistete sich 18 Ballverluste, holte dafür aber 20 Punkte von der Freiwurflinie.

    Robinson rettet Barca in die Verlängerung, dort trumpft Olympiakos auf

    Im Palau Blaugrana lieferten sich der FC Barcelona und Olympiakos einen Krimi, den die Griechen mit 105:100 nach Verlängerung für sich entschieden. Bester Werfer war Sasha Vezenkov (25 PTS, 6/7 Zweier, 10/10 FT).

    Barcelona legte gut los, Dario Brizuela (13 PTS) traf in kurzer Folge zweimal von außen, nach dem ersten Viertel führten die Katalanen mit 30:26. Im zweiten Abschnitt drehte Olympiakos auf, gewann ihn mit 31:17 und ging mit einer 57:47-Führung in die Kabine. Barca kämpfte sich zwar auf 60:62 heran, doch die Gäste antworteten mit einem 12:0-Lauf zum 60:74, sechs Punkte davon kamen von Vezenkov.

    Im Schlussviertel kamen die Hausherren zurück. Umoja Gibson (11 PTS, 7 AST) verkürzte mit fünf Punkten in Serie auf 79:84, Codi Miller-McIntyre (17 PTS) schien mit seinem Dreier zum 83:90 1:42 Minuten vor dem Ende aber für die Entscheidung zu sorgen. Nach zwei Freiwürfen von Vezenkov zum 89:92 acht Sekunden vor Schluss traf Justin Robinson (17 PTS, 4/6 Dreier) mit der Sirene von außen zum 92:92 und rettete Barca in die Verlängerung.

    Dort brachte Tyrese Martin (17 PTS) Barcelona mit einem Dreier zum 95:92 in Führung, danach gehörte die Bühne den Gästen. Mbaye Ndiaye (17 PTS, 7 REB) erzielte sieben Punkte in Folge, Jean Montero (13 PTS, 7 AST) legte mit einem Dreier und einem Korb zum 95:103 nach. Ein wichtiger Unterschied: Olympiakos verwandelte 20 von 25 Freiwürfen, Barcelona nur 6 von 11.

    Drei Teams teilen sich die Spitze

    Durch die Niederlage von Panathinaikos (5:1) liegen nun drei Teams mit fünf Siegen und einer Niederlage vorn: die Griechen, Fenerbahce und Olympiakos. Roter Stern, Hapoel und Virtus stehen jeweils bei 4:2 und damit gemeinsam mit Valencia und Dubai auf den Playoff-Rängen oder knapp dahinter. Barcelona (3:3) steckt im Pulk der Teams rund um die Play-in-Plätze, Efes und Zalgiris stehen bei 2:4, Paris und Baskonia bei 1:5.

    Hapoel empfängt bereits am Mittwoch (21. Oktober, 18 Uhr) Virtus Bologna. Am Donnerstag (22. Oktober) spielt Efes um 19.30 Uhr gegen Besiktas, Panathinaikos trifft um 20.15 Uhr auf Baskonia, Barcelona tritt um 20.30 Uhr in Mailand an und Krämer und Zvezda müssen um 20.45 Uhr zum Derby bei Partizan. Am Freitag (23. Oktober) empfangen Zalgiris um 19 Uhr Villeurbanne, Olympiakos um 20.15 Uhr Fenerbahce und Paris um 20.45 Uhr Valencia.

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    jos

    Roter Stern Belgrad
    BELRoter SternRoter Stern BelgradSerbien
    90
    :
    81
    Paris Basketball
    PARParisParis BasketballFrankreich
    Panathinaikos Athen
    ATHPanathinaikosPanathinaikos AthenGriechenland
    81
    :
    91
    Hapoel Tel Aviv
    HAPH. Tel AvivHapoel Tel AvivIsrael
    Zalgiris Kaunas
    KAUZ. KaunasZalgiris KaunasLitauen
    70
    :
    85
    Anadolu Efes Istanbul
    ISTAnadolu EfesAnadolu Efes IstanbulTürkei
    FC Barcelona
    BARBarcelonaFC BarcelonaSpanien
    100
    :
    105
    OT
    Olympiakos Piräus
    PIROlympiakosOlympiakos PiräusGriechenland
    Virtus Bologna
    BOLBolognaVirtus BolognaItalien
    86
    :
    78
    Baskonia Vitoria Gasteiz
    VITVitoriaBaskonia Vitoria GasteizSpanien