04.06.2025
Nach Thibodeaus Rauswurf
Die New York Knicks stehen nach dem überraschenden Rauswurf von Head Coach Tom Thibodeau vor einer richtungsweisenden Entscheidung. Nur wenige Tage nach dem Playoff-Aus gegen die Indiana Pacers hat die Franchise ihren Erfolgscoach vor die Tür gesetzt.

Wie NBA-Insider Marc Stein berichtet, soll Knicks-Präsident Leon Rose federführend an der Entscheidung beteiligt gewesen sein. Offiziell wird die Trennung als notwendiger Schritt auf dem Weg zum Titelgewinn kommuniziert.
Doch in der Liga herrscht Verwunderung: Thibodeau galt intern wie extern als gesetzt, besonders nach dem klaren Bekenntnis von Superstar Jalen Brunson. Der sprach nach dem Aus in Spiel 6 öffentlich davon, dass "Thibs" der richtige Mann für den Job sei.
Die Knicks haben offenbar noch keinen festen Nachfolger präsentiert, was die Verwunderung umso größer macht. Trotzdem kursieren erste Namen: Der langjährige Villanova-Coach Jay Wright, eng vernetzt mit der Knicks-Villanova-Achse um Brunson, Hart und Bridges, gilt als Wunschlösung. Doch Wright hat mehrfach betont, kein Interesse an einem NBA-Job zu haben.
Realistischer sind laut Stein derzeit zwei andere Kandidaten: Jason Kidd und Ime Udoka. Beide sind aktuell unter Vertrag. Kidd bei den Dallas Mavericks, Udoka bei den Houston Rockets.
Vor allem Kidd könnte aufgrund seiner Knicks-Vergangenheit und seiner engen Beziehung zu Brunson und Giannis Antetokounmpo interessant werden. Letzteren würden die Knicks laut mehreren Medienberichten ohnehin gerne in Zukunft nach New York lotsen.
Ob Dallas und Houston überhaupt gesprächsbereit wären, steht auf einem anderen Blatt. Houston habe bereits durchblicken lassen, dass Udoka keine Freigabe erhält. Auch bei Kidd wäre Widerstand aus Dallas wahrscheinlich.
kon