27.03.2026
March Madness, Sweet Sixteen
Ivan Kharchenkov steht mit Arizona im Elite Eight des NCAA Tournaments. Im Sweet Sixteen setzte sich der Top-Seed deutlich gegen Arkansas durch. Purdue siegt gegen Texas erst in letzter Sekunde.

Die Arizona Wildcats pflügen weiter durch March Madness und liefen gegen Arkansas nie Gefahr auszuscheiden. 64 Prozent traf das Team aus der Wüste aus dem Feld, daran hatte auch Ivan Kharchenkov seinen Anteil. Der ehemalige Bayern-Spieler verbuchte 15 Punkte (4/6 FG, 7/10 FT), drei Rebounds sowie fünf Assists und war erneut einer der Garanten für den Erfolg.
Besser scorten nur Brayden Burries (23, 7/11) und Koa Peat (21, 8/11), gleichzeitig punkteten alle Starter von Arizona zweistellig. Auf Seiten der Razorbacks wehrte sich vor allem der potenzielle Top-10-Pick Darius Acuff Jr. mit 28 Punkten (8/19 FG, 11/14 FT), doch gegen die geballte Offensiv-Power von Arizona war das zu wenig.
Die Cinderella-Story von Texas ist dagegen vorbei - und das war ein bitteres Ende für den 11-Seed. Trey Kaufman-Renn (20, 8 Rebounds) tippte einen Fehlwurf von Braden Smith mit 0,7 Sekunden auf der Uhr in den Korb, nachdem es bis dahin noch 77:77 gestanden hatte.
Somit reichte auch die nächste starke Vorstellung von Tramon Mark (29, 11/15 FG, 5/7 Dreier) nicht, der Guard humpelte gegen Ende sichtbar, blieb aber auf dem Feld. Der Münchner Declan Duru wurde von Texas erneut nicht eingesetzt.

Der letzte 11-Seed ist damit raus, aber ein 9-Seed ist noch mit dabei. Iowa schlug 4-Seed Nebraska dank einer guten zweiten Halbzeit und bei denen lagen am Ende die Nerven blank. Eine Minute vor Schluss merkten die Cornhuskers nicht, dass sie nur vier Spieler auf dem Feld hatten, das nutzte Iowa zum vorentscheidenden Dreipunktspiel. Bennett Stirtz (20, 7/15) erzielte für den Underdog die meisten Punkte, auf Seiten von Nebraska war dies Pryce Sandfort (25, 6/10 Dreier).
Ausgeschieden ist zudem der letztjährige Finalist Houston, der gegen Illinois gerade einmal 55 Pünktchen zusammenkratzen konnte - zu wenig. Illinois konnte sich dagegen wieder auf seine Balkan-Power verlassen. David Mirkovic (14) und Andrej Stojakovic (13) lieferten wichtige Entlastung, während der hoch gelobte Keaton Wagler (13, 4/14, 12 Rebounds) Schwierigkeiten mit dem Wurf hatte. Nicht viel besser erging es auf der Gegenseite dem möglichen Top-5-Pick Kingston Flemings (11, 4/10).
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