18.03.2026
Trotz Verletzungen
Trotz einer von Verletzungen geprägten Saison denken die Golden State Warriors nicht daran, Stephen Curry vorzeitig aus dem Spielbetrieb zu nehmen. Headcoach Steve Kerr machte deutlich, dass der Superstar, sobald er einsatzfähig ist, weiterhin auf dem Parkett stehen wird.

Die Golden State Warriors stehen bei einer relativ ausgeglichenen Bilanz von 33-35 und kämpfen mit großen personellen Problemen. Jimmy Butler fällt für den Rest der Saison aus, Kristaps Porzingis kam bislang kaum zum Einsatz und auch Stephen Curry verpasste bereits viele Spiele. Dennoch bleibt die Marschroute klar: Golden State will weiter konkurrenzfähig bleiben.
In der Tom Tolbert Show erklärte Steve Kerr, warum ein möglicher Shutdown für Curry keine Option sei. "Wenn mich Leute fragen, warum wir Steph nicht einfach für den Rest der Saison schonen: Er ist gesund, wir sind im Wettbewerb. Das ist es, was wir tun", so der Warriors-Coach. Man wolle sich bewusst die Chance erhalten, noch etwas aus der Saison zu machen.

Kerr betonte zudem die grundsätzliche Herangehensweise seines Teams. Der Fokus liege auf dem Prozess und der täglichen Arbeit, unabhängig davon, wie schwierig die Situation aktuell sei. Rückschläge seien Teil des Sports, doch genau darin liege auch der Antrieb, weiterzumachen.
Individuell liefert Curry trotz seiner Ausfallzeiten weiterhin starke Zahlen. Der 38-Jährige kommt in dieser Saison auf durchschnittlich 27,2 Punkte, 4,8 Assists und 4,5 verwandelte Dreier pro Spiel. Allerdings stand er bislang nur in 39 Partien auf dem Feld, was die Konstanz der Warriors spürbar beeinflusst hat.
In der Tabelle rangiert Golden State derzeit auf Platz neun der Western Conference und hat damit gute Chancen, zumindest das Play-in-Turnier zu erreichen. Mit einem komfortablen Vorsprung auf Rang elf scheint dieses Ziel realistisch, auch wenn die zahlreichen Verletzungen einen tiefen Playoff-Run aktuell unwahrscheinlich erscheinen lassen.
kon