16.04.2026
"Dafür ist er zurückgekommen"
Die Golden State Warriors drehen das Play-In-Spiel gegen die Los Angeles Clippers und danach wird es emotional. Coach Steve Kerr verteidigt Stephen Curry, der kurzzeitig in die Kabine verschwand, deutlich und hebt auch die Rolle von Kristaps Porzingis hervor.

Nach dem Comeback-Sieg der Golden State Warriors gegen die Los Angeles Clippers fand Steve Kerr klare Worte. Der Coach reagierte auf Kritik, wonach Stephen Curry nach seiner langen Verletzungspause lieber nicht mehr hätte zurückkehren sollen. Mit Nachdruck stellte Kerr klar: "Das ist der Grund, warum Steph zurückgekommen ist."
Hintergrund: Curry hatte zuvor 27 Spiele verpasst und war erst kurz vor Saisonende zurückgekehrt. Viele Stimmen hielten es für riskant, den 38-Jährigen direkt wieder in eine so große Rolle zu bringen. Für Kerr war der Auftritt seines Superstars die perfekte Antwort auf alle Zweifel.
Zwischenzeitlich wurde es sogar kurz unruhig, denn Curry verschwand während der Partie in die Kabine. Doch schnell folgte die Entwarnung. Nach seiner Rückkehr aufs Parkett stellte er klar: "Macht euch keine Sorgen, mir geht’s gut." Und genau dann lieferte er. Nach schwacher erster Halbzeit drehte der Guard in den letzten beiden Vierteln auf und erzielte 27 seiner 35 Punkte.
Steve Kerr betonte aber bewusst den Teamfaktor. Besonders Kristaps Porzingis hielt Golden State lange im Spiel, steuerte 20 Punkte, fünf Rebounds und wichtige Blocks bei. Auch Al Horford brachte mit seinen Treffern im vierten Viertel die Wende ins Rollen. Golden State bleibt damit im Rennen und trifft im nächsten Do-or-Die-Spiel auf die Phoenix Suns.
kon