02.03.2026
Wurfhand nicht betroffen
James Harden spielt angeschlagen - und bewusst ohne Operation. Der Star der Cleveland Cavaliers hat sich entschieden, trotz Daumenbruch weiterzumachen.

Harden laboriert an einer nicht verschobenen Fraktur im rechten Daumen, verzichtet aber auf einen operativen Eingriff. "Das wäre zu viel Ausfallzeit", erklärte er gegenüber Cleveland.com. "Es wird ein gewisses Unbehagen geben, also geht es darum, Wege zu finden, damit umzugehen. Ich habe keine andere Wahl." Da die Verletzung nicht seine linke Wurfhand betrifft, entschied sich der ehemalige MVP, die Saison ohne Operation fortzusetzen.
Zwar verpasste Harden zuletzt zwei Partien, kehrte jedoch am Sonntag eindrucksvoll zurück: Beim 106:102-Auswärtssieg gegen die Brooklyn Nets führte er sein Team mit 22 Punkten, neun Rebounds und acht Assists an. Seit seinem Wechsel von den Los Angeles Clippers nach Cleveland stehen die Cavaliers bei 7-1 mit Harden im Lineup - und gelten zunehmend als ernstzunehmender Contender im Osten.
Für Harden ist die Entscheidung auch eine Frage der Leidenschaft. "Ich liebe es einfach, Basketball zu spielen - selbst ohne das Geld", sagte er. "Man wird süchtig danach, besser zu werden." Mit 36 Jahren weiß er, dass seine Zeit begrenzt ist: "Ich habe noch ein paar Jahre vor mir und will sie ohne Reue genießen." Sportlich liefert er weiterhin: In acht Spielen für Cleveland kommt Harden auf 19,3 Punkte, 8 Assists und 5,1 Rebounds im Schnitt.
sgm