basketball-world header logo
    • Basketball Heute
    • Schlagzeilen
    • Videos
    • Wettbewerbe
  • USA
    • NBA
    • WNBA
    • NCAA
  • Deutschland
    • BBL
    • DBBL
    • Pro A
    • BBL Pokal
  • Europa
    • EuroLeague
    • Eurocup
    • Champions League
    • FIBA Europe Cup
  • FIBA World Cup
    • Basketball-WM
    • WM der Frauen in Berlin
  • Sonstiges
    • Wir über uns
    • Instagram
    • Facebook
    • Linkedin
    • Impressum
    • Datenschutz
    • Nutzungsbedingungen
Partner des kicker.de

    NBA

    vor 39 Minuten

    Keine Veränderungen, andere Resultate?

    Keine Änderungen, andere Resultate - kann dieses Warriors-Experiment funktionieren?

    Nach einer enttäuschenden Offseason wollen es die Warriors nochmal wissen. Im Poker um Stars wie Giannis Antetokounmpo und LeBron James gingen die Dubs leer aus. Stattdessen verpflichtete man den Mannschaftskern um weitere Jahre. Doch wie soll das die gewünschten Änderungen herbeiführen? Golden State in der Analyse.

    Stephen Curry
    Stephen Curry hat seinen Vertrag in Golden State vorzeitig verlängert. IMAGO/Xinhua

    Golden State Warriors: Was wurde in der Offseason gemacht?

    Wie so oft wurde in der Bay im Sommer groß geträumt. Ein neues Superteam mit LeBron James und Anthony Davis stand im Raum, ein Team der Oldies, welches ganz im Stile der Expendables noch ein letztes Mal zusammen alles in die Schale werfen sollte. Bekanntlich kam es anders: LeBron wählte Philadelphia und das so spät, dass die Warriors wenig Möglichkeiten hatten, sich neu zu orientieren.

    Stattdessen wurden die eigenen Free Agents fast alle gehalten. Al Horford, Kristaps Porzingis und De’Anthony Melton unterschrieben alle für ein Jahr mit Spieler-Option, Gary Payton II und Center Charles Bassey wurden zum Minimum gehalten. Dazu bleiben auch die Alt-Stars. Draymond Green hatte seine Spieler-Option nicht gezogen, um den Warriors die Flexibilität zu wahren. Später verlängerte er um ein Jahr für die gleiche Summe.

    Und dann steigt zum Ende des Sommers auch bei Stephen Curry weißer Rauch auf. Die Franchise-Ikone verlängert bis mindestens 2028 (Spieler-Option vorhanden) und nimmt dafür auch eine dezente Gehaltskürzung hin. Dies soll vor allem im kommenden Sommer helfen, wenn die Warriors wieder finanzielle Flexibilität besitzen.

    Im Hier und Jetzt soll auch Yexel Lendeborg helfen. Der Forward ist fast 24 Jahre alt, kommt aber als College-Champion und Summer-League-MVP. Die Hoffnung ist, dass der Flügelspieler keine Anlaufzeit braucht. Dazu ergänzen Georges Niang und Brandon Williams den Kader, wobei gerade Williams mit seiner Athletik und seinem Scoring der Second Unit helfen soll.

    Auf der Abgangsseite schmerzt dagegen nur der Verlust von Quinten Post, den die Memphis Grizzlies mit einem frechen Offer Sheet loseisten, welches die Warriors einfach nicht matchen konnten.

    Golden State Warriors: Zu- und Abgänge

    Zugänge: Georges Niang (Jazz), Brandon Williams (Mavericks)
    Abgänge: Quinten Post (Grizzlies), Seth Curry, Pat Spencer (Suns)
    Draft: Yaxel Lendeborg (#11), Lajae Jones (#54)
    Extension: Stephen Curry (2 Jahre, 116 Mio. Dollar), Draymond Green (1 Jahr, 27,7 Mio.), Al Horford (2 Jahre, 14 Mio.), Kristaps Porzingis (2 Jahre, 40 Mio.), Charles Bassey (1 Jahr, 2,9 Mio.), De’Anthony Melton (2 Jahre, 12,4 Mio.), Gary Payton II (1 Jahr, 3,9 Mio.)

    Warriors: So könnte die Rotation aussehen

    PGSGSFPFC
    S. CurryB. PodziemskiY. LendeborgD. GreenK. Porzingis
    D. MeltonB. WilliamsG. SantosG. NiangA. Horford
    W. RichardG. Payton II(J. Butler)C. Bassey
    (M. Moody)

    Golden State Warriors: Was ist die Ausrichtung der Franchise?

    Die Warriors stecken in einem Dilemma, wie man es häufiger bei alternden Franchise-Legenden sieht. Man ist kein Titelkandidat mehr, ist es der Ikone aber schuldig, weiterhin alles zu tun, um kompetitiv zu bleiben. Der Unterschied zu zum Beispiel Dirk Nowitzki in Dallas oder Kobe Bryant bei den Lakers? Curry ist weiterhin einer der 15 besten Spieler der Liga und könnte mit dem richtigen Supporting Cast auch noch um einen Titel spielen.

    Der ist aber nur bedingt da, was auch daran liegt, dass mit Jimmy Butler (Kreuzbandriss) und Moses Moody (Patellasehnenriss) ein Star und ein wichtiger Rotationsspieler für große Teile der Saison fehlen werden.

    Stattdessen geht es darum, so wettbewerbstauglich wie nur möglich zu sein. Schließlich konnte auch Coach Steve Kerr noch einmal von einer Verlängerung überzeugt werden, obwohl die Zeichen in der abgelaufenen Saison auf Abschied standen. Noch will man in Golden State nicht die Waffen strecken, mit einem Stephen Curry im Kader geht das auch nicht so leicht.

    Stephen Curry, Draymond Green, Jimmy Butler
    Haben die Warriors noch einen Playoff-Run im Tank? IMAGO/Xinhua

    Golden State Warriors: Die Schwächen

    Wie schon in den vergangenen Jahren mangelt es dem Kader an Athletik - und das auf so ziemlich allen Positionen. Lendeborg ist in dieser Hinsicht ein Upgrade, doch in einen Rookie sollte man nicht allzu viele Erwartungen stecken. In der Theorie ist Kristaps Porzingis mit seinem Shooting ein wichtiger Baustein, doch was hat der Lette überhaupt noch im Tank und wie viele Spiele wird er überhaupt absolvieren können?

    Das wird auch bei Curry wieder eine der Fragen sein. Ohne den Chefkoch sind die Dubs eben doch ein sehr graues Team mit wenig Dynamik im Backcourt. Ein klassischer zweiter Spielmacher fehlt, hier werden sich Brandin Podziemski, Melton und Williams die Bürde aufteilen.

    Mehr zum Thema
    • Golden State Warriors: Alle Spieler, Verträge und Gehälter
    • Plötzlich wieder raus: Porzingis bereitet den Warriors erneut Sorgen
    • Einigung erzielt: Curry unterschreibt dicke Verlängerung bei den Warriors

    Und dann ist da noch der Faktor Zeit. Mit Curry (38), Green (36), Horford (40), Butler (37) ist der Kern des Teams im Spätherbst, jünger wird dieses Quartett nicht mehr. Die Erfahrung hat gezeigt, dass vor allem in der jüngeren Vergangenheit solche Oldie-Mannschaften nicht oben mitspielen können. Dafür ist das Tempo ligaweit zu hoch und der Spielplan zu dicht getaktet.

    Golden State Warriors: Die Prognose

    Dreimal in Folge traten die Warriors nun im Play-In-Tournament an, zweimal scheiterten die Dubs. Seit der Meisterschaft 2022 konnten nur zwei Serien gewonnen werden, jeweils in sieben Spielen (Kings, Rockets). Es fällt schwer anzunehmen, dass sich daran groß etwas ändert. Jimmy Butler könnte ein solcher X-Faktor sein, doch wie er sich nach langer Verletzung in 2027 präsentieren wird, steht in den Sternen.

    Überhaupt muss schon vieles richtig laufen, vor allem die Gesundheit, damit die Dubs überhaupt um die direkten Playoff-Plätze mitspielen können. Realistischer erscheint dagegen wieder ein Jahr mit 40-45 Siegen, also klassischem Mittelmaß. Aus Sicht von Curry ist das bitter, doch das ist der Kreislauf der NBA. Alternde Superstars haben es zumeist schwer, vor allem als erste Option.

    Folge basketball-world.news auf Instagram!

    rar