vor 23 Stunden
Nach Ungereimtheiten bei Unterschrift
Nachdem es zuletzt Spekulationen um Helikopter-Flüge von LeBron James gab, äußerte sich nun NBA-Commissioner Adam Silver. Was er zu den Vorwürfen, die Flüge seien nicht mit Liga-Regeln vereinbar, sagt.

Nach seinem Wechsel zu den Philadelphia 76ers hat LeBron James erneut für Aufsehen gesorgt: Die Entscheidung, mit einem Helikopter zwischen seinem neuen Wohnort New York und Philadelphia zu pendeln, verwunderte. Dabei ging es aber vordergründig nicht um das Verkehrsmittel. Grund für Spekulationen war vielmehr, dass Fanatics, ein Anbieter für Trading Cards, diesen dem Superstar zur Verfügung stellt.
Laut Commissioner Adam Silver verstoße dies nicht gegen Regularien der Liga. Solange der Deal nur zwischen LeBron und Fanatics bestehe und kein Team involviert ist, gebe es "keinerlei Regelverstöße", so Silver in der Pat McAfee Show. Außerdem sei es laut Silver das Recht von Topspielern, "große Werbeverträge" zu unterzeichnen.
Zuvor war NBA-Investigativreporter Pablo Torre offenbar von mehreren Teambesitzern wegen der Helikopter-Flüge kontaktiert worden. Besonders die Tatsache, dass die Verkündung der Unterschrift bei den 76ers nicht durch NBA-Insider wie Shams Charania (ESPN) verkündet wurde, sorgte offenbar für Fragezeichen. Stattdessen wurde der LeBron-Deal nämlich von Topps, einer Tochtergesellschaft von Fanatics, verkündet. In seiner eigenen Show merkte Torre jedoch an: "Ich behaupte also nicht, dass es sich hier um eine Umgehung des Capspace geht", betonte er. "Ich weise aber darauf hin, dass das Ganze ziemlich komisch ist". Er beschrieb den Umstand jedoch als "komische Abfolge von scheinbaren Zufällen".
Offenbar wird der Helikopter LeBron dabei nicht nur von Fanatics gestellt, für den Superstar der 76ers fallen auch keine Zusatzkosten an. Pro Flug spare LBJ so zwischen 6.000 und 9.000 Dollar.
jsc