vor 9 Stunden
Vertragsgespräche in Los Angeles
LeBron James könnte in diesem Sommer zu den größten Namen auf dem Free-Agent-Markt gehören. Einem Bericht zufolge sollen die Los Angeles Lakers jedoch nicht bereit sein, ihrem Superstar einen Maximalvertrag anzubieten.

James steht vor einer richtungsweisenden Offseason. Der Vertrag des 41-Jährigen läuft aus, wodurch er zum Unrestricted Free Agent wird. Zwar gelten die Lakers weiterhin als Favorit auf eine Verlängerung, doch bei den finanziellen Rahmenbedingungen könnten beide Seiten offenbar unterschiedliche Vorstellungen haben.
Wie ESPN-Reporter Dave McMenamin berichtet, rechnet innerhalb der Liga kaum jemand damit, dass die Lakers ihrem Superstar einen Maximalvertrag anbieten werden. "Die Lakers könnten James technisch gesehen maximal drei Jahre und 182 Millionen Dollar anbieten, aber niemand in der Liga erwartet, dass das Team ihm auch nur annähernd ein solches Angebot unterbreitet", schrieb McMenamin.
Zuletzt hatte es Berichte gegeben, wonach James bei seinem nächsten Vertrag keinen Gehaltsverzicht in Betracht ziehen soll. Demnach könnten sowohl der Superstar als auch sein Agent Rich Paul auf einen Maximalvertrag drängen. Gleichzeitig berichtete ESPN-Insider Brian Windhorst bereits, dass die Lakers und James über eine mögliche weitere Zusammenarbeit verhandeln.
Die Lakers stehen allerdings vor mehreren wichtigen Personalentscheidungen. Neben den Gesprächen mit James könnte auch Austin Reaves Free Agent werden. Zudem arbeitet die Franchise weiterhin daran, das Team um Luka Doncic konkurrenzfähig aufzustellen. Vor diesem Hintergrund dürfte die Frage, wie viel finanziellen Spielraum James künftig einnimmt, eine zentrale Rolle in den Verhandlungen spielen.
sgm