15.04.2025
Vor Play-In-Spiel der Mavs
Über zwei Monate liegt der Trade von Luka Doncic inzwischen zurück. Nun stellte sich der Strippenzieher des Deal, Mavericks GM Nico Harrison, in einem geheimen Treffen den Fragen ausgewählter Journalisten - Kameras und Handy waren jedoch verboten!

Etwa eine Stunde lief das Meeting, dominiert wurde das Geschehen allerdings hauptsächlich vom Doncic-Abgang zu den Los Angeles Lakers. "Es gibt kein Bedauern über diesen Trade", sagte Harrison in der ersten Medienrunde seit Februar. "Es ist Teil meines Jobs, das zu tun, was am besten für die Dallas Mavericks ist - nicht nur für heute, sondern auch für die Zukunft."
Manche Entscheidungen würden ihn unzweifelhaft unpopulär machen, doch das sei "schließlich mein Job, und dabei werde ich bleiben." Auf ähnliche Weise sei er auch bei den zuvor eingefädelten Trades krisitiert worden. "Als ich für Kyrie getradet habe, waren viele Leute skeptisch und bewerten den Deal als furchtbar. Aber nach einiger Zeit haben sie auch zugestimmt und sagten, dass es ein toller Trade gewesen sei."
Wie schon im Februar verdeutlichte Harrison zudem nochmal den Sinn und Zweck des Trades. "Unsere Philosophie ist von nun an, 'Defensive gewinnt Championships' und wir darauf bauen wir. Dieser Trade zementiert all das für uns."
Bitter für Harrison und die Mavericks: Bereits im ersten Spiel nach dem Trade verletzte sich Neuzugang Anthony Davis und fehlte dem Team daraufhin wochenlang. Kurze Zeit später erlitt auch Kyrie Irving eine Verletzung, die seine Saison beenden würde. Nach dem Trade gewannen die Mavericks nur 13 ihrer 33 finalen Saisonspiele und rutschten auf den zehnten Platz in der Western Conference ab.
In der Nacht auf Donnerstag treffen die Dallas Mavericks in der ersten Runde der Play-Ins auf die Sacramento Kings. Ein Sieg ist notwendig, um die Playoff-Träume am Leben zu erhalten. Andernfalls wäre die Saison für die Texaner vorzeitig beendet.
jos