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    NBA

    vor 22 Stunden

    "1.000 % ein Weg, die Gehaltsobergrenze zu umgehen"

    Kawhi-Skandal: Weiteres Unternehmen hatte wohl geheimen Millionen-Deal mit Clippers-Star

    Im Aspiration-Skandal um Kawhi Leonard gibt es neue Details: Laut Pablo Torre hatte der Clippers-Star eine weitere nicht offengelegte Sponsoringvereinbarung mit einem Unternehmen in Höhe von mehreren Millionen Dollar.

    Kawhi Leonard
    Kawhi Leonard hatte wohl eine weitere geheime Sponsoringvereinbarung. IMAGO/Icon Sportswire

    Das berichtet der Journalist in der neusten Folge seines Podcasts "Pablo Torre Finds Out". Demnach soll Kawhi Leonard einen geheimen Deal mit der Firma Daktronics gehabt haben, die das "Halo Board", die berühmte Videoleinwand im Intuit Dome, für rund 100 Millionen Dollar gebaut hat. Der Deal der 35-Jährigen soll ein Volumen von mehreren Millionen Dollar gehabt haben.

    Dafür interviewte Torre jemanden, der sich als "anonyme hochrangige Quelle unter Vertrag für den Intuit Dome" bezeichnet. Dieser behauptet, Daktronics habe Leonard einen fingierten Vertrag gegeben, und dass Leute, die am Intuit Dome gearbeitet hätten, "offen" darüber gescherzt hätten, dass der Deal "zu 1.000 Prozent ein Weg war, die Gehaltsobergrenze zu umgehen".

    Kawhi-Skandal: Deal mit Daktronics wohl der einzige in 20+ Jahren Firmengeschichte

    Torres zweite Quelle, ein anonymer ehemaliger Clippers-Funktionär, bestätigte den Deal ebenfalls und zeigte auf, dass Daktronics kein Unternehmen sei, das normalerweise Sponsoringverträge mit Prominenten eingehen würde.

    "Leute bei Daktronics, Leute innerhalb der Clippers-Organisation selbst - sie haben mir von diesem Millionendeal zwischen Kawhi und Daktronics erzählt. Das ist kein Unternehmen, bei dem man einen Promi-Werbeträger erwarten würde. Es kam nicht von deren Seite - die Clippers haben es technisch gesehen irgendwie finanziert, und das Geld wurde von den Clippers über Daktronics zurück zu Kawhi geleitet", erklärte dieser.

    Daktronics ist ein B2B-Unternehmen, das keine Produkte an den Endverbraucher verkauft, was den Nutzen von Promi-Endorsement-Deals wie dem mit Leonard von vornherein stark einschränkt. Torre zitiert auch einen ehemaligen Daktronics-Angestellten, der berichtet, dass das Unternehmen in über 20 Jahren nie einen ähnlichen Deal mit einem anderen Prominenten hatte.

    Das ist auch ein großer Unterschied zu Aspiration, dem anderen inzwischen insolventen Unternehmen, das Leonard heimlich zusätzlich entlohnt haben soll. Diese hatten in der Vergangenheit Sponsoring-Deals mit Prominenten wie Robert Downey Jr. und Leonardo DiCaprio.

    Kawhi Leonard
    Kawhi Leonard droht weiterer Ärger. IMAGO/ZUMA Wire

    Kawhi Leonard: Ermittlungen könnten sich noch lange ziehen

    Die NBA untersucht seit vielen Monaten den möglichen Salary-Cap-Betrug rund um Leonard, weshalb auch dessen Trade zu den Toronto Raptors auf Eis gelegt wurde. ESPN berichtete zuletzt, dass sich die Untersuchungen sogar bis ins Jahr 2027 hinziehen könnten, weshalb unklar ist, ob Kawhi in der kommenden Saison überhaupt auflaufen wird.

    Die Clippers weisen weiterhin alle Vorwürfe entschieden zurück und wollten sich auch zu den neusten Ermittlungen rund um Daktronics nicht äußern.

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      gfr