25.01.2026
Ärger über Schauspielerei
Kevin Garnett ist bekannt dafür, ausländische Spieler anzuzweifeln. In seinem Podcast mit Paul Pierce lederte die NBA-Legende mal wieder gegen die "Internationals".

Beim All-Star Game wird es erstmals ein "Team International" geben, im neuen Format werden acht "Ausländer" gegen zwei verschiedene Teams aus Spielern der USA gegeneinander in einem Mini-Turnier antreten. Für Kevin Garnett ist es eine klare Sache, die USA werden die "Internationals" jeweils "zerstören".
Für ihn seien es immer noch die US-Amerikaner, die das komplettere Spiel hätten. "Fordert doch Luka [Doncic, Anm. d. Red.] mal auf, dass er einen Dreier treffen kann und dann über das ganze Feld verteidgen soll. Er punktet zwar viel, gibt aber genug so viel", meinte "The Big Ticket".
Dazu ärgere es Garnett, dass die Europäer die Schauspielerei in die NBA gebracht hätten. "Ich kann das nicht ausstehen. Sie rennen das Feld hoch und runter und reden die ganze Zeit mit den Schiedsrichtern. Es wird so viel gefloppt, das gab es früher nicht. Ich verstehe schon, dass die Qualität durch sie größer geworden ist, aber sie haben auch viele komische Sachen aus Europa mitgebracht."
Der MVP-Award wurde jedoch in den vergangenen Jahren von Internationals dominiert, der letzte US-Amerikaner, der die Trophäe einheimste, war James Harden im Jahr 2019. Danach gewannen mit Giannis Antetokounmpo (Griechenland), Nikola Jokic (Serbien), Joel Embiid (Kamerun) und Shai Gilgeous-Alexander (Kanada) stets Ausländer die Auszeichnung als wertvollster Spieler der Saison.
Dieser Trend dürfte sich auch in dieser Saison fortsetzen. Gleich fünf der zehn gewählten All-Star-Starter sind Internationals - und zwar: Jokic, Doncic, Gilgeous-Alexander, Antetokounmpo sowie Victor Wembanyama.
rar