03.04.2026
Auch Carter positioniert sich
Die Diskussion um eine mögliche Verkürzung der NBA-Saison sorgt weiter für Zündstoff. Ex-Profi Richard Jefferson widerspricht den Forderungen von Warriors-Coach Steve Kerr deutlich.

Die Forderung nach einer kürzeren NBA-Saison stößt auf deutlichen Widerstand. Richard Jefferson kritisierte die Idee scharf und bezeichnete sie sogar als "Witz". Aus seiner Sicht habe die Liga bereits zahlreiche Maßnahmen ergriffen, um die Belastung der Spieler zu reduzieren. Weitere Anpassungen seien daher unnötig.
Jefferson verwies auf die verbesserten Rahmenbedingungen im heutigen Basketball. Teams haben mittlerweile umfangreiche Betreuerstäbe, darunter Schlaf- und Regenerationsexperten sowie Physiotherapeuten. Auch der Spielplan sei bereits angepasst worden, etwa durch weniger Back-to-Back-Spiele und kürzere Reisezeiten.
Besonders kritisch sieht Jefferson den Umgang mit Belastungssteuerung. Spieler würden ohnehin regelmäßig Pausen erhalten, etwa durch sogenannte Rest Days. Eine zusätzliche Verkürzung der Saison würde dieses Problem aus seiner Sicht nicht lösen. Die Liga sei schon jetzt zu sehr auf die Bedürfnisse der Spieler zugeschnitten.
Auch Vince Carter äußerte sich ähnlich und stellte klar, dass die Länge der Saison von Anfang an bekannt sei. Spieler müssten lernen, mit der Belastung umzugehen und entsprechende Lösungen zu finden.
kon