04.02.2026
Landale weitergeschickt
Die Utah Jazz haben im Rahmen zweier separater Deals Lonzo Ball von den Cleveland Cavaliers verpflichtet. Neben dem ehemaligen Nummer-2-Pick erhalten die Jazz zwei Second-Round-Picks. Im Rahmen dessen schickt Utah Jock Landale weiter nach Atlanta.

Wie Shams Charania (ESPN) und Chris Haynes übereinstimmend berichten, ist Utahs Plan mit Ball rein asset-getrieben: Die Jazz wollen den Guard nach Abschluss des Trades sofort entlassen. Lonzo Ball wird damit Free Agent und dürfte ligaweit Interesse wecken.
Für die Cavaliers ist der Deal der logische nächste Schritt. Nach den Verpflichtungen von James Harden, Dennis Schröder und Keon Ellis war Balls Rolle in Cleveland faktisch obsolet. Der Guard war aus Chicago gekommen, konnte aber sportlich nicht überzeugen.
In 35 Spielen der laufenden Saison kam Ball auf 4,6 Punkte, 4,1 Rebounds und 4,0 Assists pro Partie, traf jedoch nur rund 30 Prozent aus dem Feld. Die Minutenlast blieb überschaubar (knapp 21 Minuten pro Spiel), auch defensiv blieb der frühere All-Defensive-Guard weit hinter früheren Erwartungen zurück.
Trotz der ernüchternden Zahlen gilt Ball ligaweit weiterhin als interessanter Rollenspieler, vor allem für Teams auf der Suche nach Playmaking, Defense und Größe auf der Guard-Position. Entscheidend wird sein, in welchem gesundheitlichen Zustand er den Markt betritt und welche Rolle ihm ein potenzieller neuer Arbeitgeber zutraut.

Im Rahmen des Trades wurde auch Jock Landale, der durch den JJJ-Deal nach Utah gekommen war, direkt weiter getradet. Die Atlanta Hawks sichern sich den Center für Cash Considerations. Utah sammelt damit weiter Assets, während Atlanta Tiefe auf der Fünf nachlegt.
kon