26.02.2025
Auch seine 35 Punkte verhindern die Niederlage nicht
Zwar freuten sich seine ehemaligen Mitspieler der Mavs darüber, Luka Doncic wiederzusehen - ein komisches Gefühl blieb für sie trotzdem. Das erklärte sein ehemaliger Backcourt-Kollege Kyrie Irving nach der Partie.

"Unangenehm": Mehrmals benutzte Kyrie Irving das Wort nach der Niederlage seiner Dallas Mavericks bei den Lakers. Besonders in Bezug auf das große Wiedersehen, traf man doch erstmals auf Luka Doncic, seit der in einem Trade vor wenigen Wochen gen Los Angeles geschickt worden war.
"Es war unangenehm“, sagte Irving, der selbst mit 35 Punkten geglänzt hatte, auf der Pressekonferenz nach dem Spiel. „Gleichzeitig hat es aber auch Spaß gemacht. Wir hatten die Chance, uns wieder wie im Training zu fühlen, als wir aufeinander losgegangen sind", erklärte er seine Gefühle über das Spiel gegen den Slowenen.
Doncic in einem anderen Trikot als dem der Mavs zu sehen, sei ebenfalls komisch gewesen. Und auch der Jubel eines anderen Publikums für den Superstar: "Das war ein guter Zeitpunkt, zu reflektieren. Zu sehen, wie die Menge ihn anfeuert und ihn in Fahrt bringt." Und auch wenn Doncic während der Partie mit Problemen beim Wurf zu kämpfen hatte: "Zu sehen, wie er die schwierigen Würfe macht, die ich schon tausende Male gesehen habe, hat es wahrscheinlich noch unangenehmer gemacht", erklärte der 32-Jährige.
Einen guten Job bescheinigte Irving auch dem gegnerischen Trainer JJ Redick: Der habe seine Mannschaft gut auf die emotionsgeladene Partie eingestellt. "Man merkt, dass JJ Redick versucht hat, die Jungs emotional vorzubereiten, besonders Luka", betonte Irving: "Ich habe das Gefühl, er hat es gut gemacht."
amw