29.03.2026
Bulls-Legende mit Einblick in seine Gefühlswelt
Michael Jordan verkaufte vor gut zwei Jahren die Charlotte Hornets, nun konzentriert sich der 63-Jährige auf sein NASCAR-Team. Die Legende der Chicago Bulls erklärte nun sein Engagement und dass er Basketball weiter vermisse.

Seit 2020 besitzt Jordan mit 23XI Racing einen eigenen Rennstall, für His Airness ist das notwendig, um seinem Leben weiterhin einen Sinn zu geben. "Ich bin verflucht mit dem Gen, dass ich immer gewinnen möchte", verriet Jordan in einem Interview mit CBS. Als Grund für sein NASCAR-Engagement nannte der 63-Jährige seinen vor über 30 Jahren verstorbenen Vater.
"Er war ein leidenschaftlicher Mechaniker", berichtete Jordan. "Er hat alle Autos in der Nachbarschaft repariert und war nie in seinem Leben in einer Werkstatt. Deswegen liebe auch ich Autos." Dass Jordan überhaupt bei NASCAR einstieg, war ein Zufall. So wurde berichtet, dass Jordan mit Rennfahrer Denny Hamlin einen Rennstall aufbauen wolle, was aber nicht der Wahrheit entsprach. Dennoch griff Jordan zum Hörer und überzeugte Hemlin von der Zusammenarbeit.
"Mein Leben ist deutlich ruhiger, weil ich so nicht im Mittelpunkt stehe", führte Jordan weiter aus, auch wenn der zweifache Olympiasieger zuletzt häufiger zu sehen war. "Der Sport braucht das bis zu einem gewissen Grad, gleiches gilt für mein Team. Und ich will natürlich mit meinem Team auch gewinnen."
Dennoch sei das Leben leichter, nicht mehr eine solche "Bürde", wie noch zu seinen aktiven Zeiten bei den Chicago Bulls. "So viele Leute wollen etwas von dir und für eine gewisse Zeit kannst du das durchstehen, aber irgendwann wirst du müde davon." Seine Liebe für Basketball sei dennoch ungebrochen, auch wenn er nicht mehr spiele.
"Ich habe dieses Gefühl mit NASCAR und Angeln ein wenig kompensiert, aber in mir ist noch immer der Wunsch, wieder Basketball zu spielen. Ich würde das lieben, glaubt mir."
rar