20.03.2026
NBA Roundup
In der NBA-Nacht ging es hoch her - von einer Dreier-Show in Charlotte über einen Gamewinner von Victor Wembanyama bis hin zu einem Kraftakt der Cavaliers ohne Donovan Mitchell.

Die Orlando Magic mussten sich bei den Hornets klar mit 111:130 geschlagen geben - vor allem wegen einer Dreier-Show. Charlotte traf 21 Dreier, angeführt von Coby White (27 Punkte), Brandon Miller (25) und LaMelo Ball (20). Nachdem Orlando früh vorne lag, übernahmen die Hornets noch im ersten Viertel die Kontrolle und gaben diese nicht mehr ab.
Für die Magic stemmten sich Paolo Banchero (20) und Desmond Bane (24) gegen die Niederlage, während aus deutscher Sicht Tristan da Silva (4 Punkte) und Moritz Wagner (5 Punkte) kaum Akzente setzen konnten. Zusätzlich wurde Head Coach Jamahl Mosley im zweiten Viertel des Feldes verwiesen - ein Abend, an dem bei Orlando wenig zusammenlief.
Ohne Donovan Mitchell mussten die Cleveland Cavaliers in Chicago bestehen - und James Harden lieferte mit 36 Punkten die Antwort. Trotz einer zwischenzeitlichen 29-Punkte-Führung wurde es am Ende noch einmal eng, als die Bulls bis auf einen Punkt herankamen.
In der Schlussphase behielt Cleveland jedoch die Nerven. Harden traf einen wichtigen Jumper, während Chicago mehrere Chancen auf den Ausgleich liegen ließ. Evan Mobley glänzte mit 26 Punkten und 14 Rebounds, während Dennis Schröder von der Bank auf neun Punkte kam. Bei den Bulls sammelte Josh Giddey satte 19 Assists.
Was für ein Finish in San Antonio: Victor Wembanyama traf mit der Schlusssirene den Gamewinner zum 101:100-Sieg gegen die Suns - und sicherte den Spurs damit die Playoff-Teilnahme. Mit 34 Punkten und 12 Rebounds war der Franzose einmal mehr der entscheidende Faktor.
In einer engen Schlussphase nutzten die Spurs Fehler der Suns eiskalt aus. Nach zwei vergebenen Freiwürfen von Phoenix bekam Wembanyama den letzten Wurf - und traf eiskalt aus der Mitteldistanz. Für San Antonio endet damit eine sechsjährige Playoff-Durststrecke.

Die Detroit Pistons feierten einen souveränen 117:95-Erfolg gegen die Washington Wizards - und das ohne Cade Cunningham. Jalen Duren überragte mit 24 Punkten und 11 Rebounds und legte bereits sein 37. Double-Double der Saison auf. Detroit dominierte vor allem unter dem Korb (66:26 Punkte in der Zone) und ließ nie Zweifel am Ausgang der Partie aufkommen.
Washington hingegen rutscht immer tiefer in die Krise: Die Niederlage war bereits die 14. in Folge. Zwar verkürzten die Wizards zwischenzeitlich mit einem starken Run, doch insgesamt war Detroit klar überlegen.
Die Philadelphia 76ers feierten einen klaren 139:118-Sieg gegen die Sacramento Kings - angeführt von Rookie VJ Edgecombe. Der Guard stellte mit 38 Punkten, sieben Rebounds und 11 Assists eine neue Bestmarke auf und dominierte die Partie von Beginn an.
Unterstützung bekam er von Justin Edwards (32 Punkte), während Philadelphia auch ohne Joel Embiid und Tyrese Maxey offensiv kaum zu stoppen war. Die Kings konnten das Tempo nicht mitgehen und kassierten trotz 30 Punkten von Maxime Raynaud eine deutliche Niederlage.
sgm