vor 16 Stunden
Dillingham ohne Zukunft in Charlotte
Die Charlotte Hornets werden sich von Rob Dillingham trennen. Der Spielmacher, der erst kürzlich via Trade von den Chicago Bulls kam, spielt in den Planungen der Franchise keine Rolle.

Wie Shams Charania (ESPN) berichtet, werden die Hornets Rob Dillingham zeitnah entlassen. Der Nr.8-Pick von 2024 bekommt keine Chance in der Queen City, da man in Charlotte von seinem Point-Guard-Trio bestehend aus Coby White, Dennis Schröder und Christian Anderson Jr. überzeugt ist. Vor zwei Tagen hatte Charlotte die Rechte an Dillingham via Trade erworben.
Stattdessen muss sich Dillingham nicht einmal einen Monat vor Saisonstart nach einem neuen Team umsehen. Zuletzt hatte der Guard für die Bulls gespielt, wo er nach seinem Trade von den Minnesota Timberwolves im Februar für einige Monate aufgelaufen war. Dabei gelangen ihm durchschnittlich 6,3 Punkte sowie 2,2 Assists. Seine Saison endete vorzeitig, weil eine Zyste aus dem rechten Handgelenk entfernt werden musste.
Wenige Tage zuvor hatten die Hornets mit Ryan Nembhard (via Trade aus Atlanta gekommen) ebenfalls schon einen Spielmacher entlassen. Hintergrund ist auch, dass die Hornets zu viele Spieler im Kader hatten. Auch nach der Entlassung von Dillingham sind es noch immer 16 Spieler mit einem Standard-Vertrag, was einer zu viel ist. Bis zum Saisonstart muss Charlotte also noch einen Spieler traden oder entlassen.
In Frage kommt hier Pat Connaugton, dessen Deal nur zu Teilen garantiert ist. Der Flügelspieler ist aber als Veteran geschätzt, weswegen gemunkelt wird, dass es Tidjane Salaun treffen könnte. Unter dem alten Regime wurde der Franzose 2024 mit dem sechsten Pick ausgewählt, konnte aber bisher überhaupt nicht überzeugen. In 97 NBA-Spielen legte der Forward durchschnittlich 5,9 Punkte sowie 4,4 Rebounds in knapp 19 Minuten Einsatzzeit auf.
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