07.07.2025
WNBA kompakt
Drei Spiele, drei klare Botschaften: Seattle zeigt gegen New York ein defensives Ausrufezeichen, Las Vegas stoppt Connecticut eindrucksvoll und Minnesota baut seine makellose Heimserie weiter aus. Die Nacht in der WNBA hatte es in sich.

Die Seattle Storm besiegten die New York Liberty mit 79:70 und drehten das Spiel durch ein überragendes drittes Viertel. Nach einem 41:44-Rückstand zur Pause hielten sie New York in den folgenden zehn Minuten bei gerade einmal sechs Punkten - bei 2/18 aus dem Feld. Gabby Williams (16 Punkte) und Nneka Ogwumike (15) führten Seattle an, während Dominique Malonga von der Bank kommend mit elf Punkten und acht Rebounds in nur zehn Minuten glänzte.
Sabrina Ionescu erzielte 22 Punkte, doch davon kamen nur zwei in der zweiten Hälfte. Breanna Stewart blieb bei acht Punkten - ein persönlicher Tiefstwert seit dem Saisonauftakt. Leonie Fiebich steuerte in 32 Minuten sieben Punkte, fünf Rebounds und drei Assists bei, während Nyara Sabally von der Bank kommend sechs Punkte und sechs Rebounds auflegte. Bitter für die Liberty: Isabelle Harrison musste mit einer Knieverletzung im dritten Viertel vom Feld und wird weiter untersucht.
Mit einem 86:68-Erfolg über Connecticut verlängerten die Las Vegas Aces die Niederlagenserie der Sun auf zehn Spiele. A'ja Wilson dominierte mit 19 Punkten und vier Blocks, während Chelsea Gray mit acht Assists auf Rang sechs der Allzeit-Assistliste vorrückte - vorbei an ihrer heutigen Trainerin Becky Hammon.
Dana Evans steuerte von der Bank ein Season-High von 18 Punkten bei, während Jackie Young (14) und NaLyssa Smith (11/10) ebenfalls überzeugten. Die Aces setzten sich bereits im zweiten Viertel ab und gaben die Führung nie mehr her. Bei Connecticut punktete Aneesah Morrow mit 12 Zählern am besten - ein schwacher Trost in einer bitteren Phase.
Mit 80:75 gegen Chicago feierten die Minnesota Lynx ihren elften Heimsieg in Folge und stellten damit einen neuen Franchise-Rekord auf. Courtney Williams erzielte 25 Punkte, Napheesa Collier kam auf 21 Zähler und blieb bei sieben Freiwürfen ohne Fehlversuch. Zudem stellte sie mit 45 Treffern in Folge einen neuen Vereinsrekord an der Linie auf.
Chicago zeigte vor allem durch Angel Reese (16 Punkte, 17 Rebounds, 6 Assists) eine starke Leistung. Doch ein 24:10-Start reichte nicht: Die Sky brachen im zweiten Viertel ein, Minnesota drehte das Spiel mit einem 16:2-Lauf. In der Schlussphase traf Kayla McBride einen wichtigen Floater, ehe Alanna Smith den letzten Dreier von Rachel Banham blockte.
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sgm